Neue Folgen 2022: Universum

Naturdokus vom Feinsten, die Themen

Universum dienstags im ORF. Letzter Teil des Zweiteilers: Mit den Augen der Tiere: Zwischen Wildnis und Zivilisation am 18. 1. Vorschau bis Feber 2022.

VORSCHAU: Universum bis Februar 2022

Universum am Dienstag, 18. Jänner, 20:15: Zweiter und letzter Teil: Mit den Augen der Tiere: Zwischen Wildnis und Zivilisation (2)

Mit ausgeklügelten Kameras, die extra für diesen Zweck entwickelt wurden, dokumentieren Tiere ihre Umgebung. Im zweiten Teil führt die neue BBC-Produktion unter anderem in die Pyrenäen, wo gezeigt wird, wie nützlich Hütehunde dabei sind, die Wölfe von den Schafherden fernzuhalten. Das Leben der Seebären in Australien wird genauso unter die Lupe genommen, wie das der Teufelsrochen auf den Azoren oder der Bären in der Nordosttürkei. Ungewöhnliche Perspektiven, bis dahin unbekannte Einblicke in die Welt der Tier-Filmer.

Universum am Dienstag, 25. Jänner, 20:15: Der Nil - Afrikas Lebensader

Mit 6650 Kilometern ist der Nil der längste Fluss der Erde. Er durchquert sieben Länder und 26 Großstädte, bis er in Ägypten im Mittelmeer mündet. Der Weg, den er sich über Jahrtausende vom Herzen Afrikas Richtung Norden gegraben hat, führt aus 2700 Metern Seehöhe im Grenzland zwischen Ruanda und Burundi durch tropisches Gebiet über spektakuläre Wasserfälle quer durch die Sahara.
Vom Viktoriasee, wo Fischer noch einen reichen Fang erzielen, führt ein Wasserlauf zum Nil. Hier leben große Nilpferd-Gruppen. Sie sind nicht die einzigen, die ihren Namen von diesem Fluss erhalten haben: Die bis zu zwei Meter langen Nilwarane plündern hier häufig die Gelege des Nilkrokodils. Auf seinem weiteren Weg passiert der Nil die Ruinen des extravaganten Jagdhauses von Idi Amin, dem einstigen Diktator Ugandas. Hier leben heute Warzenschweine und Paviane. Nachts streifen Hyänen und Leoparden umher. Im Sudan baden Elefantenherden mit ihren Jungtieren an den seichten Ufern. Weiter stromabwärts strebt der Nil durch die riesige Geröllwüste der Sahara - sie ist die Heimat der Dromedare und Skarabäen. Das Flussbett mäandert vorbei an Pyramiden und Bauwerken altägyptischer Kulturen. Sie erinnern an die Zeit, als der Nil noch regelmäßig weite Teile seiner Uferflächen überschwemmte und einen dunklen fruchtbaren Schlamm hinterließ. Er gab dem Land seinen Namen: Kemet, "das schwarze Land", wie Ägypten ursprünglich hieß. Der Assuan-Damm und die stetig wachsende Bevölkerungsdichte entlang seines Laufs haben den Wasserverbrauch und damit das Volumen seiner Wasserführung völlig verändert. Der gigantische Strom, der seit vielen Jahrhunderten das Siedeln in diesem trockenen Landstrich ermöglicht, ist heute durch starke Verschmutzung und Wasserverlust infolge des Klimawandels ein gefährdetes Gewässer.

Universum am Dienstag, 1. Februar: Feuer und Eis- Die magischen Inseln der Wikinger

Der Nordatlantik zwischen Skandinavien und Kanada ist eine ursprüngliche und wilde Welt, regiert von den Gesetzen des Ozeans und bewohnt von großen Meeressäugern wie Buckelwal, Schwertwal oder Walross. Verstreut wie Trittsteine für Riesen liegen da schroffe vulkanische Inseln, im Winter sporadisch erhellt vom magischen Nordlicht und bevölkert von abertausenden Seevögeln und dem Gerfalken, dem größten Falken der Welt. Es ist auch die Welt der Wikinger, ihrer Mythen und ihrer engen Verbundenheit mit der Natur. Als kundigste Seefahrer ihrer Zeit fuhren sie am Ende des ersten Jahrtausends von Norwegen aus über die Shetlands, die Färöer, Island und Grönland bis nach Neufundland.
Ein Film von Nigel Pope

Universum am Dienstag, 8. Februar: Start des Dreiteilers Die Anden (1) - Schneeberge in den Tropen

Steter Wandel prägt den Naturraum der Nordanden. Viele Berge der nördlichen Anden sind über 6.000 m hoch. Aktive Vulkane und schneebedeckte Gipfel in Äquatornähe, karges Sumpfland in den Hochebenen, bis hin zu Nebelwäldern an ihren Abhängen. haben eine erstaunliche Vielfalt an Lebensräumen hervorgebracht. In den bewaldeten Hängen lebt der Gelbschwänzige Wollaffe - einer der seltensten Primaten der Welt - der Brillenbär, der einzige echte Bär Südamerikas, und der nachtaktive Anden-Makibär, ein Waschbär-Verwandter, der überhaupt erst 2013 entdeckt wurde. Baumsteiger-Frösche bringen ihren Nachwuchs in den Blättern von Bromelien unter, und verschiedene Kolibri-Arten gehen enge Symbiosen mit den bizarren Pflanzen ein, die sich im Schatten der letzten äquatorialen Gletscher der Erde ansiedeln konnten.

Universum am Dienstag, 15. Februar: Die Anden (2) - Im Hochland der Extreme

Auf 3.500 m Seehöhe liegt zwischen den Bergketten die Hochebene des Altiplano. Um hier schnell genug zu sein, um dem Puma zu entwischen, haben Vikunjas - wilde Verwandte der Lamas - besonders große Lungen und Herzen. Drei verschiedene Flamingo-Arten brüten in der Laguna Colorada, der bunten Lagune, im Süden des Plateaus, während ein lange verdunsteter See weiter im Nordosten heute eine riesige, lebensfeindliche Salzpfanne ist. Dennoch lebt hier auf einer der Inseln der Riesenkolibri, mit fast 25 Gramm der größte Kolibri der Welt. Im Titicacasee kommt eine besonders raffinierte Atem-Technik zum Einsatz: Über die Lappen und Falten seiner scheinbar viel zu großen Haut atmet der Titicaca-Riesenfrosch genug Sauerstoff ein, um im höchsten Bergsee der Welt zu überleben.
Eine Dokumentation von Christian Baumeister

Universum am Dienstag, 22. Februar: 3. und letzter Teil  Die Anden (3)

 

 

Universum – Naturfilme immer diesntags im ORF. Bild: Sender/ ORF / Thomas Ramstorfer
Universum – Naturfilme immer diesntags im ORF. Bild: Sender/ ORF / Thomas Ramstorfer

Sendetermine

ORF 2 Sender: ORF 2
Mi, 26.01.
11:05
ORF 2 Sender: ORF 2
Mo, 31.01.
2:55
ORF 2 Sender: ORF 2
Mi, 09.02.
11:05

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