Heimatleuchten

Do, 22.07.  |  13:58-14:55  |  ServusTV
Sonstiges, Österreich 2021 Länge: 47 Min.

Heimatleuchten: Do, 22.07.  |  13:58-14:55  |  ServusTV

Der Tunnelplaner, der eine internationale Karriere sausen lässt, um mitten im Nirgendwo Kameltheaterdirektor zu werden. Der Bauernsohn aus dem Lungau, der als mountainbikender Forstmeister im Stift Göttweig ein kleines Wunder erwirkt. Starke Persönlichkeiten, die irgendwann beschlossen haben, alles hinter sich zu lassen, um zwischen Ybbs und Wienerwald, zwischen Donau und Ötscher, ganz neue Wege zu gehen. In Kernhof etwa arbeitet die junge Schuhmachermeisterin Doris Pfaffenlehner daran, mit den Pressabfällen der Mostbirnen Hirschleder zu gerben.
Experimentierfreudig sind auch die Freudinnen Doris Farthofer und Theresia Palmetzhofer. Sie laden zum Dinner in den größten Birnengarten Europas und servieren den Geschmack des Mostviertel ganz neu interpretiert. Schwindelnde Höhen nehmen Veronika Mayer und ihr Sohn Jakob auf sich, um in den Kronen ihrer Elsbeerbäume jene Früchte zu ernten, aus denen sie den wertvollsten Edelbrand Österreichs machen: Den legendären „Odlatzbeerenen“. Der Tischler Andi Priesching haucht dem Holz uralter Elsbeernbäume neues Leben ein. Er baut daraus Alphörner, die ihm Fans aus der Hand reißen, selbst in der Schweiz.
Ballonstaatsmeister Andraes Simoner hofft, dass seine Tochter bei ihrer ersten selbständigen Schulungsfahrt im Heißluftballon heil wieder auf den Boden kommt und im kleinen Opponitz an der Ybbs denkt Sonja Raab über das Leben und den Tod nach, während sie daran arbeitet, dass die uralte Kunst der Klosterarbeit nicht verlorengeht. Wer ihr bei der fitzeligen Kleinarbeit zusieht, versteht auch schnell, warum sie dafür den Begriff „Goldspinnerei“ verwendet.
Wer genau hinsieht, findet im Mostviertel viel mehr als nur Most. Hier leben Menschen, die angekommen sind - bei ihrer Berufung und an ihrem Platz im Leben.

Mostviertel, das ist mehr als Birnbaumblüte, Schmiedehämmer und Vierkanter.
Das raue Land zwischen Ybbs und Wienerwald ist vor allem ein guter Boden für starke Charaktere.
Für Menschen, die hier angekommen sind – in manch randständigem Ort, bei ihrer Berufung und vor allem bei sich selbst.

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