Intrada – Österreichs Musizierende im Porträt

Fr, 25.09.  |  10:05-11:00  |  Ö1
Der Organist Daniel Freistetter ++ „Neue Wege, neue Nähe“ – Die neuen Vermittlungsangebote des RSO Wien ++ Die Ö1-Talentebörse: Antonia Kallenbach, Gambe

Der Organist Daniel FreistetterRund 200 Gottesdienste, zwei große Oratorien, zehn Kurzkonzerte und dazu Hochämter mit den klassischen Wiener Messvertonungen von Haydn, Schubert, Mozart und Beethoven: So liest sich die Jahresbilanz von Daniel Freistetter. Der 25-Jährige ist künstlerischer Leiter der Stiftsmusik Klosterneuburg und Gründer des dort ansässigen Freundt-Ensembles. Für Freistetter geht damit ein Kindheitstraum in Erfüllung. Bereits seit seinem fünften Lebensjahr sitzt er auf der Orgelbank, mit sieben Jahren spielte er erste Hochämter. 2026 folgte ein weiterer wichtiger Schritt: Sein Debüt an der Orgel im Wiener Musikverein, gemeinsam mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien in Leos Janáceks „Glagolitischer Messe". (Gestaltung: Andreas Maurer)"Neue Wege, neue Nähe“ – Die neuen Vermittlungsangebote des RSO WienAm 1. Oktober startet das ORF Radio-Symphonieorchester Wien mit seinem neuen Chefdirigenten Markus Poschner in die neue Saison. Sowohl für Poschner als auch für das RSO ist die Nähe zum Publikum Teil des Selbstverständnisses – als öffentlich-rechtlicher Klangkörper, der musikalische Qualität mit Zugänglichkeit verbindet. Diese Nähe soll mit den neuen Vermittlungsformaten des RSO Wien verstärkt werden: Das Format RSO@work etwa öffnet die Probenräume des Orchesters fürs Publikum, im Wiener Konzerthaus gibt es Konzerteinführungen mit dem Chefdirigenten, und im Wiener Musikverein verbinden sich in „Poschners Meilensteinen“ Werkerläuterung und Aufführung. Mit der Reihe „Wer fühlen will, muss hören“ ist auch auf Ö1 ein neues Format entstanden. (Gestaltung: Eva Teimel)Die Ö1-Talentebörse: Die Gambistin Antonia Kallenbach Dass sie heute Viola da gamba spielt, ist eine Verkettung verschiedener Zufälle, so die 1998 in Wien geborene Gambistin Antonia Kallenbach. In der Musikschule lernt sie zunächst Cello, spielt dann aber bald im dortigen Ensemble für Alte Musik Viola da gamba. Die Liebe zu diesem Instrument ist bis heute geblieben. Derzeit baut Antonia Kallenbach das Ensemble „collective.lieve“ auf – ein Kollektiv für Neue Musik und transdisziplinäre Kunst. Mit ihrem Ensemble „Private Musicke“ hat sie im Frühjahr 2025 das Album „free from all“ veröffentlicht. Im Herbst wird Antonia Kallenbach ihren Master mit Hauptfach Viola da gamba bei Pierre Pitzl an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien abschließen. (Gestaltung: Daniela Fietzek)

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