Kommissar Pascha Spielfilm Deutschland 2016

Sa, 27.06.  |  21:45-23:10  |  WDR
Untertitel/VT Stereo  2016
Zeki Demirbilek (Tim Seyfi) genießt die Reise in seine Heimatstadt Istanbul. Bild: Sender / ARD Degeto /BR / TV 60 / Hendrik Heiden
Zeki Demirbilek (Tim Seyfi) genießt die Reise in seine Heimatstadt Istanbul. Bild: Sender / ARD Degeto /BR / TV 60 / Hendrik Heiden
Die Isar spült eine Leiche an Land, der das arabische Wort für "Teufel" mit Reißzwecken in die Brust gestanzt ist. Ein Fall für die "Migra", die "Migrantenbrigade". Zu Beginn besteht die "Migra" nur aus Pascha und Isabel Vierkant, einer Kriminalbeamtin, die es nicht nur ihrem Chef in allem recht machen will. Von Zeki heiß ersehnt, entpuppt sich die neue Mitarbeiterin, die junge, toughe Jale Cengiz, als ebenso eifrig wie Vierkant. Ironie des Schicksals, dass am Ende auch noch der urbayerische Gemütsbolzen Pius Mitglied der "Migra" wird, denn bei einem Besuch in "Sultans Harem" wird er Zaungast eines weiteren Mordes.

Kurz vor der Praterinsel spült die Isar eine Leiche an Land, der das arabische Wort für „Teufel“ mit Reißzwecken in die Brust gestanzt ist. Ein Fall für die „Migrantenbrigade“, findet Pius Leipold (Michael A. Grimm) von der Münchner Kripo. Mit den Worten: „Ihr seid’s doch die Spezialisten für alles Tote, was nicht hiesig ist“ schiebt er den toten Türken zur weiteren Ermittlung Kommissar Pascha (Tim Seyfi) und seiner „Migra“ rüber.

Zu Beginn besteht die „Migra“ nur aus Pascha und Vierkant, genauer gesagt: Isabel Vierkant (Theresa Hanich), einer Kriminalbeamtin, die es nicht nur ihrem Chef in allem recht machen will, sondern auch noch turkologische Erkundungen anstellt, um ihm zu imponieren.

Von Zeki heiß ersehnt, entpuppt sich die neue Mitarbeiterin, die junge, toughe Jale Cengiz (Almila Bagriacik), als ebenso eifrig wie Vierkant. Ihr barfüßiger Prügel-Einstand ist aber denkbar unglücklich, und dass sie auch gern im Alleingang losprescht, macht Zeki als „Kommissar Pascha“, der er nun mal ist, überhaupt nicht froh.

Ironie des Schicksals, dass am Ende auch noch der urbayerische Gemütsbolzen Pius Mitglied der „Migra“ wird, über deren Chef er anfangs noch so süffisant lästert: „Mir ist suspekt, wer mir nichts, dir nichts die Sprache wechseln kann.“ Aber was muss er auch „Sultans Harem“ besuchen und so unfreiwillig Zaungast eines Mordes werden, der mit dem Fall der Isarleiche in Verbindung zu stehen scheint?

Darsteller:
Tim Seyfi (Zeki Demirbilek)
Theresa Hanich (Isabel Vierkant)
Almila Bagriacik (Jale Cengiz)
Michael A. Grimm (Pius Leipold)
Pinar Erincin (Gül Güzeloglu)
John Friedmann (Stefan Tavuk)
Selen Savas (Özlem Demirbilek)
Vedat Erincin (Süleyman Güzeloglu)
Hasan Ali Mete (Furat Firinci)
Erhard Hartmann (Alman)
Bettina Mittendorfer (Dr. Sybille Ferner)
Ilknur Boyraz (Selma Demirbilek)
Regie: Sascha Bigler
Kamera: Christian Paschmann
Buch: Sascha Bigler
Musikalische Leitung: Alexander Maschke

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