Globalisierung der Natur: Invasive Arten Erfolgreich integriert?

Do, 24.09.  |  16:55-17:50  |  ARTE
Untertitel/VT Zweikanalton  Ratgeber, 2023
Manche sind erst seit kurzem hier, bei manchen ist die fremde Herkunft schon längst in Vergessenheit geraten: Vermehrt siedeln sich gebietsfremde Tiere und Pflanzen in ihnen fernen Ökosystemen an und schaffen es dort zu überleben und sich zu vermehren. Die Neuankömmlinge nisten in Wäldern oder Naturparks oder bevölkern ganze Teiche. Sie passen sich dabei hervorragend an ihren neuen Lebensraum an. Durch den globalisierten Handel und den zunehmenden Transport eingeschleppt, können diese Arten zu einer Gefahr für die regionalen Ökosysteme werden. Ist ihre Präsenz Grund zur Sorge?

Diskret siedeln sich manche gebietsfremde Arten an, ohne erkannt zu werden. Ihre Ankunft ist längst vergessen, denn viele haben sich erstaunlich gut in die ihnen fremden Lebensräume integriert. So nisten sie sich inmitten von Naturparks ein oder machen Krach in umliegenden Teichen. Andere Tiere und Pflanzen sind jedoch erst seit neuestem in den Regionen.

Durch globalisierte Handelsbeziehungen und den zunehmenden Transport sind sie in die ihnen fremden Ökosysteme gekommen und haben angefangen, sich zu vermehren.
Ohne wirkliche Konkurrenz oder natürliche Fressfeinde unter den heimischen Arten können die gebietsfremden Tiere und Pflanzen ganze Ökosysteme aus dem Gleichgewicht bringen. Außerdem können die Arten tödliche Krankheiten verbreiten.
Ist ihre Präsenz womöglich ein Grund zur Sorge? Oder sind sie ganz im Gegenteil eine Chance zur Bereicherung unserer Umwelt?

Um diese Fragen zu beantworten, beleuchtet die zweiteilige Dokumentation "Globalisierung der Natur: Invasive Arten" einige der Neuankömmlinge und erforscht diese.

Regie:
Dominique Hennequin
Cyril Ruoso

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