Mein Wald - Fünf Jahre zwischen Mythos und Holz

Sa, 26.09.  |  22:05-23:35  |  tagesschau24
Untertitel/VT Stereo 
Wie lässt sich ein sterbender Wald retten? Försterin Jennifer Kruspe sucht darauf Antworten in ihrem Revier in den Hörselbergen. Über fünf Jahre begleitet der Film ihren Kampf gegen Dürre, Hitze und Schädlinge. Dabei wird der Wald zum Schauplatz von Konflikten zwischen Gemeinden, Jägern und Pächtern. Die Doku zeigt eindrücklich Verlust und Hoffnung zugleich _ und wie mühsam es ist, neues Leben wachsen zu lassen.

Wie rettet man einen sterbenden Wald? Diese Frage stellt sich die junge Försterin Jennifer Kruspe beinahe jeden Tag. Über fünf Jahre hinweg begleitet der Dokumentarfilm sie bei dem Versuch, ihr Revier, die Hörselberge im Thüringer Wald, fit gegen Trockenheit, Hitze, Stürme, Brände und Schädlinge zu machen.

Denn nur ein gesunder Wald liefert den begehrten Rohstoff Holz. In einem der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Waldgebiete Deutschlands entfaltet sich dabei ein vielschichtiges Drama: das Ringen zwischen Gemeinden, Pächtern, Jägern und Försterin: ein Abbild deutscher Wirklichkeit im Kleinen.

Der Wald ist längst zum Symbol unserer Zeit geworden: für Verlust und Verletzlichkeit, aber auch für Hoffnung, Erholung und Achtsamkeit. "Mein Wald – fünf Jahre zwischen Mythos und Holz" zeigt, wie der Wald stirbt und wie viel Kraft es kostet, damit neues Leben heranwächst.

Regie:
Silvia Palmigiano
Janos Kereszti
Kamera:
Jan Ole Sieg
Klaus Kurth
Musikalische Leitung: Bony Stoev

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