Kokain - Pulverfass Kolumbien Frankreich 2026

Di, 13.10.  |  21:50-22:45  |  ARTE
Zweikanalton  Information, 2026
Kokain verbreitet sich rasanter denn je. Die USA und Europa sind die größten Importeure. Jahr für Jahr werden neue Rekordmengen beschlagnahmt: Allein im Jahr 2023 waren es 2.275 Tonnen. Die Recherche dringt in die abgeschottete Welt des Drogenhandels vor. Sie deckt die Wurzeln der weltweiten Kokainproduktion auf und enthüllt die Mechanismen eines weltumspannenden Geschäfts.

Kokain ist heute weltweit so verbreitet wie nie zuvor. Die USA und Europa bleiben die grö��ten Abnehmer, doch kein Kontinent bleibt verschont. Die beschlagnahmten Mengen erreichen Jahr für Jahr neue Rekordwerte - 2023 waren es allein 2.275 Tonnen. Kolumbien deckte drei Viertel des globalen Bedarfs und ist nach wie vor der Hauptlieferant. Die Produktion boomt, und mit ihr nehmen Gewalt und Chaos zu. Die Zustände erinnern an die 1980er Jahre, als Pablo Escobar und die Kartelle das Land in Angst versetzten.
Doch die Zeiten haben sich geändert: Die Ära der allmächtigen Kartelle ist vorbei. Heute organisiert sich der Handel in kleinen, spezialisierten Zellen - für Transport, Sicherheit oder Verarbeitung.
Die Dokumentation folgt der Spur des Kokains durch Kolumbien: vom Anbau im Cauca-Tal über geheime Labore im Dschungel und in den Städten bis hin zum Export. Sie zeigt, wie das Land zum weltweit größten Produzenten dieser Droge wurde - und welche Mechanismen den Handel am Laufen halten.

Regie:
Thomas Dandois
Alexandra Kogan

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