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Mo, 02.11.  |  14:45-15:10  |  ARD-alpha
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Die Seegurkenbestände im Indischen Ozean werden von Wilderern geplündert. In Nigeria melkt eine kleines Unternehmen Skorpione und hofft auf große Geschäfte mit dem Gift. Frauenfußball für ältere Damen in Ecuador.

Geplünderte Delikatesse
Es gibt mehr als 1500 Arten der Seegurken in den Weltmeeren. Ihr Lebensraum reicht von flachen Gezeitentümpeln bis in die Tiefsee. Vor allem in Asien gelten sie als Delikatesse und deswegen wird ihnen gnadenlos nachgestellt. Auf den zu Indien gehörenden Andamanen und Nikobareninseln versucht die indische Polizei, der Wilderei Einhalt zu gebieten. Das ist nicht einfach, denn die Inseln sind schwer zugänglich und Wilderer können sich gut verstecken. Hinter dem illegalen Handel mit Seegurken stecken internationale kriminelle Netzwerke.

Giftige Geschäfte
Skorpione sind in Afrika weit verbreitet und gefürchtet. Ihr Gift kann tödlich sein. Auf alle Fälle ist ein Stich äußerst schmerzhaft. Doch genau auf dieses Gift hat es ein Unternehmen in der nigerianischen Millionenstadt Lagos abgesehen. Dem Gift der Skorpione wird eine große Heilkraft nachgesagt. Seine Zusammensetzung und mögliche medizinische Einsatzgebiete werden bereits erforscht.

Torgefährlich
Zweimal die Woche treffen sich die Kickerinnen von Quito, der Hauptstadt von Ecuador, zum Training. Die Frauenmannschaft kommt aus der ganzen Stadt. Der Spaß am Spiel führt sie zusammen. Alter und Herkunft spielen keine Rolle. Frauenfußball war lange verpönt in Ecuador, doch das hat sich längst geändert, wie in ganz Lateinamerika. Auf viele Plätzen treffen sich Frauen und spielen Fußball. Das Training wird sehr ernst genommen, denn es gibt regelmäßig Turniere.

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