Für die Liebe noch zu mager? Spielfilm DDR 1974

Di, 01.09.  |  22:55-0:15  |  MDR
Untertitel/VT Hörfilm/AD Stereo  1974
"Für die Liebe noch zu mager", irgendwann einmal hat die 18-jährige Susanne diesen Spruch satt. Sie beschließt, nicht mehr nur fleißiges Bienchen zu sein.

Susanne ist klein und zierlich, 18 Jahre alt sowie Facharbeiterin in einem Textilbetrieb. Sie ist fleißig und gewissenhaft und immer da, wenn jemand Hilfe braucht. Bei der Maidemonstration werden ihr am Ende die Fahnen in die Hand gedrückt, bei der GST-Übung ist sie die Aktivste. Und zu Hause geht es weiter, brav führt sie ihrem Vater und den Brüdern den Haushalt. Und sie ist verliebt in den verwegenen, wuschelköpfigen Lutz, einen Kraftfahrer, den sie manchmal "Spinner" nennt. Sie kennen sich seit Kindheitstagen, doch er sieht in ihr den Kumpel, nicht die junge Frau, die ihn interessieren könnte.

Als ausgerechnet ihre Freundin Daisy ein Kind von Lutz bekommt, wacht Susanne endlich auf. Sie begreift, dass sie für ihr Glück kämpfen muss und beginnt, Lutz zu erobern. Das neue Selbstbewusstsein steht ihr gut. Das bemerkt schließlich auch der "Spinner". Obwohl das junge Glück nicht lange hält, weil es Lutz auf See in die weite Welt zieht, ist Susanne eine andere geworden - lockerer, gelöster, souveräner.

Darsteller:
Renate Gey (Astrid)
Simone von Zglinicki (Susanne)
Christian Steyer (Lutz)
Norbert Christian (Susannes Vater)
Ursula Staack (Daisy)
Karl Thiele (Martin)
Carl-Hermann Risse (Alfons)
Uwe Kockisch (Wolfgang)
Fred Delmare (Ossi)
Karin Beewen (Monika)
Regie: Bernhard Stephan
Kamera: Hans-Jürgen Kruse
Buch:
Bernhard Stephan
Jochen Nestler
Manfred Freitag
Musikalische Leitung:
Klaus Renft
Levente Szörenyi

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