Intrada – Österreichs Musizierende im Porträt
Fr, 04.04. | 10:05-11:00 | Ö1
Die Volksmusikband „Maxjoseph"Die Münchner Band Maxjoseph lässt sich nicht so einfach in ein musikalisches Genre einordnen. Mit der ungewöhnlichen Besetzung von Tuba, Gitarre, Geige und Steirischer Harmonika möchten die vier Musiker in erster Linie ihre persönliche Interpretation von Volksmusik realisieren. Ihre Devise: musikalische Grenzen aufbrechen, einweichen und neu denken. Zu Polka, Walzer und Jodler mischen sich pulsierende Rhythmen. Mit dem kürzlich erschienenen dritten Album NAU haben die vier Musiker von Maxjoseph nun ihre ganz persönliche und einzigartige Sprache gefunden. Am 11. April wird Maxjoseph im Haus der Regionen in Krems-Stein zu erleben sein.(Gestaltung: Daniela Fietzek)Eine Rarität im Duett – Klavier und AkkordeonThais-Bernarda Bauer und Alexander Christof aus Graz sind das Duo Desustu. Gemeinsam widerlegen sie das Vorurteil, dass ein Klavier und ein Akkordeon zusammen einfach zu viele Tasten auf der Bühne wären. Mit großer Virtuosität und ebensolcher Spielfreude changieren die beiden 35jährigen Künstler zwischen den musikalischen Epochen. So können sie beweisen, dass die Eurythmics auch im barocken Stil sehr gut klingen und dass Johann Sebastian Bach heutzutage womöglich eher im Jazzclub als in der Kirche zu finden wäre.(Gestaltung: Werner Ranacher)"Tenebrae 1652“ – Andachtsmusik für die KarwocheEine CD, die soeben bei MusikMuseum herausgekommen ist, widmet sich jener Musik, die am Wiener Hof vom Gründonnerstag bis Karsamstag zu hören war. „Tenebrae 1652“ versammelt zahlreiche Erstaufführungen von durchwegs römischen Komponisten. Eine Produktion der 2022 eingeführten Konzertreihe Innsbrucker Hofmusik, mit der die Tiroler Landesmuseen in der Hofkirche Innsbruck an die prachtvolle musikalische Vergangenheit der Landeshauptstadt anknüpfen wollen. Ideal dafür ist der weitgehend unveränderte Originalschauplatz, der auch über drei außergewöhnliche Orgeln verfügt. Der Fokus der Konzerte liegt auf den internationalen Vernetzungen der Musikmetropole Innsbruck von der Spätrenaissance bis zum Hochbarock und auf der Musik der Habsburgerresidenzen. (Gestaltung: Patrizia Jilg)
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