Vorgestellt Arriaga und Mozart
Fr, 19.06. | 11:30-11:55 | Ö1
Am 27. Jänner 1806 wäre Mozart 50 Jahre alt geworden – an diesem Tag wurde im spanischen Bilbao Juan Crisóstomo de Arriaga geboren. Auch er war ein außergewöhnlich begabtes Kind. Arriaga war keine 15, als er seine erste Oper komponierte. Er studierte am Pariser Konservatorium, schrieb eine Symphonie, Kirchenmusik und Kammermusik. Zehn Tage vor seinem 20. Geburtstag starb Juan Crisóstomo de Arriaga an Tuberkulose. Das Cuarteto Quiroga hat Anfang dieses Jahres (zum 200. Todestag) eine Neueinspielung der drei Streichquartette von Arriaga vorgelegt. Ein Vermerk auf dem CD-Cover („with guts“) verrät bereits, dass das Ensemble mit Darmsaiten den Klang von 1820 wieder zum Leben erweckt.Bereits im November 2025 ist das Album „Mozart – Choveaux“ erschienen: Darauf zu hören ist Mozarts Konzert für zwei Klaviere und Orchester KV 365 – und ein neuer Tango der französischen Komponistin Francoise Choveaux. Bindeglied dieser ungewöhnlichen Kombination ist die Pianistin Margarita Höhenrieder, die hiermit musikalische Freundschaften pflegt: zu Choveaux ebenso wie zu ihrem Pianistenkollegen Antti Siirala. Ideale Partner für die Verbindung von Tradition und Neuheit findet sie im Wiener Concert-Verein unter dem Dirigenten William Garfield Walker.
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