Eine kurze Weltgeschichte für junge Leser Die französische Revolution und Napoleon
Di, 11.08. | 16:05-17:00 | Ö1
Der Sturm auf die Bastille, die Schreckensherrschaft der Jakobiner unter Robespierre und der rasante Aufstieg Napoleons stehen im Mittelpunkt der vierten Folge von Ernst H. Gombrichs „Weltgeschichte für junge Leser“, gelesen von Christoph Waltz. Gombrich erzählt vom gewaltsamen Ende der alten Ordnung und vom Kampf des Volkes für Freiheit und Menschenrechte.Zeithistoriker Wolfgang Maderthaner erklärt im Begleitgespräch, warum dieser Umbruch so blutig verlief: „Revolutionen und Ausbrüche individueller wie kollektiver Gewalt kommen immer dann vor, wenn angestammte Autoritäten, wenn Althergebrachtes, wenn die alte Welt, das Ancien Régime, mit aller Gewalt seine Dominanz zu behaupten gewillt ist."Napoleon griff den revolutionären Aufbruch auf und verbreitete mit dem Code civil neue Rechtsvorstellungen in Europa. Nach seinem Sturz versuchte das Haus Habsburg im Biedermeier, die alte Ordnung durch Zensur und einen strengen Polizeistaat zu sichern. Doch der Wunsch nach Freiheit ließ sich nicht dauerhaft unterdrücken.
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