Hörbilder Entführung zehn deutscher Atomwissenschaftler

Sa, 26.09.  |  9:05-10:00  |  Ö1
Logo für die Ö1-Sendung "Hörbilder. Bild: Sender
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1945 werden Deutschlands zehn führende Atomwissenschaftler von den amerikanischen Alliierten entführt. Die erste Kernspaltung hat in Deutschland stattgefunden. Noch ist nicht bekannt, wie weit die Entwicklung einer deutschen Atombombe gediehen ist. Es wird befürchtet, die Deutschen könnten ihr Wissen zu den Falschen tragen. Die Operation Epsilon nimmt ihren Lauf.

In „Operation Epsilon und die Mutter der Atombomben“ dokumentiert Susanne Ayoub die Entführung zehn deutscher Atomwissenschaftler kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs. Die erste Kernspaltung hat in Deutschland stattgefunden, mit Deutung der damals bereits emigrierten Physikerin Lise Meitner. Noch ist nicht bekannt, wie weit die Entwicklung der deutschen Atombombe gediehen ist. Um jeden Preis wollen die amerikanischen Alliierten verhindern, dass die Deutschen ihr Wissen zu den Russen tragen. Die Operation Epsilon nimmt ihren Lauf. Sechs Monate verbringen die zehn Männer auf dem englischen Landgut Farm Hall, wo jedes ihrer Gespräche abgehört und transkribiert wird – später veröffentlicht als „Farm Hall-Protokolle“. In Farm Hall erleben die deutschen Atomforscher den Abwurf der amerikanischen Atombomben. Eine Weltkatastrophe hat sich ereignet.Ton: Robert PavleckaSprecherInnen: Petra Morzé als Lise Meitner und Niklaus Kinsky als Otto HahnErzählerstimmen: Eva Mayer und Roman BlumenscheinIn weiteren Rollen: Matthias Däuble, Bernhard Fellinger, Michael Koeppel und Andreas MaurerRedaktion: Elisabeth Stratka

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