Journal-Panorama Der Ungarn-Aufstand 1956 und seine Folgen für Österreich

Di, 03.11.  |  18:25-18:55  |  Ö1
Dieser Tage jähren sich der Aufstand und seine Niederschlagung zum 70. Mal.

Ende Oktober 1956 erhob sich die ungarische Bevölkerung gegen die kommunistische Diktatur und die sowjetische Besatzung. Der landesweite bewaffnete Widerstand wurde von der Sowjetunion brutal niedergewalzt, am 4. November marschierte die Rote Armee ein. 3.000 Menschen wurden getötet, rund 200.000 Ungar:innen flohen ins Ausland, die meisten von ihnen nach Österreich.Der Aufstand und die Flüchtlinge haben sich auch hierzulande tief ins kollektive Gedächtnis eingeprägt. Österreich war erst 1955 wieder ein souveräner Staat geworden, die Neutralität stand auf dem Prüfstand, und die mehrfach bekundete Solidarität mit der ungarischen Bevölkerung wurde in Moskau mit Argusaugen beobachtet und auch kritisiert.Wir fassen eine Veranstaltung im Heeresgeschichtlichen Museum in Wien zusammen und sprechen mit der Zeithistorikerin Barbara Stelzl-Marx über den Ungarn-Aufstand und was er nach 70 Jahren noch für uns bedeutet.Gestaltung: Astrid Plank und Elisa Vass

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