Die Black Mountains Die nebligen Hügel des Nordens

Mo, 28.10.  |  5:30-6:25  |  ARTE
Untertitel/VT Stereo  Ratgeber, 2022
Die nebligen Hügel der Black Mountains sind ein ganz besonderes Natur-Highlight im Südosten von Wales. Die vom Tourismus noch weitgehend unberührten Bergrücken erstrecken sich wie lange Finger von Nord nach Süd - steht die Sonne tief, erscheinen die Berge schwarz im Gegenlicht. Auch der Abbau von Sandstein und Torf bringt das Schwarz in die überwiegend grünen Berge. Wer hier lebt, liebt die Natur und die Gemeinschaft und setzt sich für den Erhalt der einzigartigen Landschaft und Tierwelt ein.

Die Black Mountains liegen im Südosten von Wales an der Grenze zur englischen Grafschaft Herefordshire und sind Teil des Nationalparks Brecon Beacons. Die Bergrücken der Black Mountains erstrecken sich wie lange Finger von Nord nach Süd. Steht die Sonne tief, erscheinen die Berge schwarz im Gegenlicht. Auch der Abbau von Sandstein und Torf bringt das Schwarz in die überwiegend grünen Berge.

Wer hier lebt, liebt die Gemeinschaft und setzt sich für den Erhalt der einzigartigen Landschaft und Tierwelt ein. Besonders geschützt werden Rotmilane, Dachse sowie seltene Fledermausarten. Am Llangorse Lake züchtet Coline Preece Biber, um damit das empfindliche Ökosystem zu retten. Am Berg Bryn Arw arbeitet Keith Powell daran, die von Adlerfarn überwucherten Bergrücken wieder zu bewalden.

Als Gletscher in der letzten Eiszeit die Berge, Hügel und Täler der Black Mountains formten, wurden in der ganzen Region Sedimente abgelagert. Gwenda Binns nennt die rote, besonders tonhaltige Erde "dirt". Shaun Bevan baut damit Mountainbike-Strecken auf ihrem Ackerland. Den Ursprung dieser besonders formbaren Erde hat Kerry Crosfield unter Tage gefunden: Die Black Mountains werden von einem der längsten Höhlensysteme Europas durchzogen.

Regie: Martin Koddenberg

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