Tracks East Zwischen Hoffen und Bangen - Trump und die Ukraine
Mi, 16.04. | 0:25-0:55 | ARTE
Kultur, 2025
Mit Donald Trumps Amtsantritt wuchs in der Ukraine die Hoffnung, der neue US-Präsident könne Russlands Krieg beenden. Doch ein möglicher „Deal“ zwischen den USA und Russland birgt Gefahren: Wird die Ukraine geopfert? Während bilaterale Gespräche laufen und der Zahlungsstopp bei USAID die ukrainische Zivilgesellschaft trifft, wächst in Kiew die Unsicherheit.
In Charkiw trotzt eine Skateboarding-Clique um den 19-jährigen Roman Zhuravlev dem Krieg. Sie üben Tricks zwischen Ruinen, leben einen Alltag zwischen Bombenwarnungen und Skateboards. Unweit der Stadt halten Soldaten die Stellung und sind verunsichert, wie es weitergeht. Sie sind gegen einen Waffenstillstand und kämpfen weiter, während die politische Lage nicht klarer wird.
Im Dorf Pervomaiske steht ein Schulneubau still, weil das Geld von USAID fehlt. Drei Jahre Krieg, zerstörte Schulen und nun ein Baustopp, der Tausende Kinder weiter zum Homeschooling zwingt. Bildungseinrichtungen sind nur eine von vielen betroffenen Branchen. Wie verändert sich das Verhältnis der Ukraine zur einst wichtigsten Schutzmacht?
Serhii Ofitserov, ein Zivilist, wurde in Cherson von russischen Kräften entführt. Heute sitzt er in Moskau in Haft. Sein Vater Gennadiy kämpft darum, dass sein Sohn und die anderen ukrainischen Gefangenen bei einem „Deal“ nicht vergessen werden. Mit Serhii hält er Kontakt über Zeichnungen, die er aus dem Gefängnis schickt. Während die Welt über Waffenstillstände spricht, kämpfen Menschen in der Ukraine ums Überleben. Welche Hoffnung bleibt ihnen? „Tracks East“ gibt Einblicke in eine Nation zwischen Hoffnung und Angst - und die Frage: Was bedeutet Trumps Politik für die Ukraine und Europa?
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