Spielräume Hommage an den Dachstein
Mi, 04.11. | 17:30-17:55 | Ö1
Berg und Natur, Gefahr und Almfrieden: Mit ihrem Werk „Dachsteinklang“ entwirft die österreichische Musikerin und Komponistin Marie-Theres Härtel ein vielstimmiges Klangbild der Dachsteinregion. Die acht Sätze reichen von der „Dachstein Ouvertüre“ über „Dohlen fliagn“ und „Gletschereis“ bis zum „Almsommer“. Sie verbinden musikalische Dialekte der Gegend und Härtels alpenländischen Volksmusik-Hintergrund mit jazzigen und kammermusikalischen Einflüssen. Die siebenköpfige Band besteht neben Marie-Theres Härtel (Bratsche) aus Johannes Dickbauer (Geige), Barbara Grahor-Vovk (Bratsche, Geige), Florian Trübsbach (Saxofon, Flöte, Klarinette, Oboe), Andreas Tschopp (Posaune, Kuduhorn), Johannes Bär (Tuba, Trompete, Posaune) und Andreas Kurz (Bass). Sie alle teilen die Liebe zum Bergsteigen. Und sie alle haben sich im Rahmen des Projekts auch mit der Schwegel – einer traditionellen Holzquerflöte – vertraut gemacht.Entstanden ist das Werk im Rahmen des mehrjährigen Community-Art-Projekts „Signal vom Dachstein“, das von 2021 bis 2024 Raum für ein gemeinsames Nachdenken über die Zukunft des klimasensiblen Alpenraumes geschaffen hat. Die Albumaufnahme von „Dachsteinklang“ fand in der intimen Stubenatmosphäre des Ramsauer Frienerhofs statt, dessen Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht – mit Tonmeister und Band in einem Raum, einer eingeklemmten Matratze zur Küche hin, und jeder Menge resonierendem Holz.
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