26. 2. 23: Neuer Fall 2023: Tatort Österreich

Neuer Fall am 26. 2. 23: Tatort: Was ist das für eine Welt. Die Kommissare bekommen es mit dem Mord an einem jungen, beliebten und extrem erfolgreichen IT-Mitarbeiter zu tun.

Everybody’s Darling, möchte man auf den ersten Blick meinen – doch im Zuge der Ermittlungen kommen Hinweise und Erkenntnisse ans Tageslicht, die nicht nur Moritz Eisner und Bibi Fellner, sondern vor allem deren Kollegin Meret Schande (Christina Scherrer) vor eine große Bewährungsprobe stellen. Die titelgebende Wiener Indie-Rock-Band „Kreisky“ hat in diesem neuen Krimi nicht nur einen Gastauftritt, sondern wird auch die Filmmusik liefern.

Tatort: Was ist das für eine Welt

Neben Harald Krassnitzer (in seinem 54. ORF-„Tatort“-Einsatz), Adele Neuhauser (zum 30. Mal) und Christina Scherrer stehen u. a. auch Valentin Postlmayr, Marlene Hauser, Rainer Egger, Elena Wolff, Dirk Stermann (als Chef des Mordopfers), Katja Lechthaler und Felix Oitzinger vor der Kamera. Die zuletzt für den ORF-kofinanzierten Spielfilm „Hochwald“ mehrfach ausgezeichnete Evi Romen feiert mit „Kreisky ist tot“ nicht nur ihr „Tatort“-Regiedebüt, sondern zeichnet damit erstmals auch für die Inszenierung einer TV-Produktion verantwortlich. Das ebenfalls preisgekrönte Autorenduo Thomas Weingartner und Stefan Hafner schrieb nach „Her mit der Marie!“ zum zweiten Mal ein Drehbuch für einen Austro-„Tatort“.

Jung, beliebt und extrem erfolgreich: Marlon Unger (Felix Oitzinger) ist ein Hotshot einer IT-Firma. Eines Abends wird er vor seiner Wohnung überfallen und erstochen. Während Moritz Eisner (Harald Krassnitzer), Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und Meret Schande (Christina Scherrer) in dem Fall zu ermitteln beginnen, ändert sich das Bild, das sie von dem Opfer gewinnen, mehrmals. War er nun beliebt? Oder nicht? Ein skrupelloser Typ oder doch jemand mit Gewissen? Einer, dem die Herzen zufliegen, oder einer, dem es zutiefst egal war, wenn er sich Feinde machte? Der Fall wird jedenfalls zunehmend undurchsichtiger und bedrückender. Denn als sich der Kreis der Verdächtigen endlich verkleinert, passiert eine weitere Tat, die die Ermittler/innen in Zugzwang versetzt und vor dramatische Entscheidungen stellt …

Neuer  Austro-„Tatort“ 2022: Harald Krassnitzer, Adele Neuhauser und „Azra“ auf der Jagd nach dem Bösen

Gemeinsam mit der titelgebenden Informantin „Azra“ (Mariam Hage) findet sich das Erfolgsduo Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser  mitten in einem Netz aus organisierter Kriminalität wieder, um die Drahtzieher hinter einem Mordfall zu überführen. Neben Harald Krassnitzer (in seinem 55. ORF-„Tatort“-Einsatz), Adele Neuhauser (zum 31. Mal) und Mariam Hage stehen für diesen neuesten ORF-Krimi des Erfolgsformats u. a. auch wieder Hubert Kramar sowie Lasha Bakradze, Mariam Avaliani, Vladimir Korneev, Temiko Chichinadze, Zeynep Buyraç und Jevgenij Sitochin vor der Kamera. Sowohl Regisseur Dominik Hartl („Die letzte Party deines Lebens“) als auch die Krimi-erfahrene Drehbuchautorin Sarah Wassermair (Salzburger ORF-Landkrimis, „Soko Donau“) feiern mit „Azra“ ihr „Tatort“-Debüt. Zu sehen sein soll „Tatort – Azra“ dann 2023 in ORF 2. „

Harald Krassnitzer: „Azra ist eine ganz wesentliche Figur“

„Vor Jahren wurde Azra von Moritz als verdeckte Mitarbeiterin angeheuert und wird zufällig in diesem Fall von einer anderen Abteilung bei der georgischen Mafia eingesetzt. Aus dieser Konstellation um Azra entstehen heftige Entwicklungen, die den Fall vorantreiben oder drohen, ihn zum Scheitern zu verurteilen. Azra ist eine ganz wesentliche Figur, und Moritz und Bibi versuchen, sie entsprechend einzuteilen, aber auch zu schützen – mit all den Konflikten und Fragen, die damit zusammenhängen. Es geht um Entscheidungen, die man trifft und die vielleicht nicht immer richtig sind, und um eindeutige Fehlentscheidungen, um Freundschaften, Verantwortung und den Willen, Organisationen zu zerschlagen, die sich der Rechtsstaatlichkeit entziehen.“ Über die möglichen Gemeinsamkeiten zwischen Harald Krassnitzer und der Rolle von Moritz Eisner. „Es ist ganz wichtig, Trennungslinien zu haben – sonst ist man die ganze Zeit mit kriminalistischen Gedanken beschäftigt und ertappt sich womöglich bei jeder Aktion dabei, in einen Beobachtungs- oder Bewertungsstatus zu kommen. Das eine ist die Rolle, das andere bin ich – und ich habe Gott sei Dank gelernt, das sehr stark zu trennen. Es ist wichtig, weil es dann mehr Spaß macht und lebendiger und frisch bleibt. Insofern gibt es wenig, das mit Eisner deckungsgleich wäre.“

Adele Neuhauser: „Bibi hat einen sehr großen Anteil von Adele und umgekehrt“

Bibi Fellner alias Adele Neuhauser auf die Frage, wer die titelgebende „Azra“ ist: „Azra ist eine junge Frau mit einem tragischen Schicksal. Sie hat auf der Straße gelebt und wurde von der Polizei rekrutiert, weil sie gute Kontakte zum Drogenmilieu hatte. Sie wird als V-Person gegen einen Mafia-Clan eingesetzt. Moritz Eisner hat sie rekrutiert, einen sehr engen Kontakt zu ihr und gehofft, sie für die Polizeiarbeit gewinnen zu können. Doch der Fall entwickelt sich tragisch anders. Eine sehr gefährliche Situation – besonders für einen jungen Menschen wie Azra, die sehr emotional handelt. Sie spielt ein Spiel mit doppeltem Boden. Es gehören ein kühler Kopf und unglaubliche Courage dazu – sich insbesondere mit einem solchen Clan anzulegen, ist nicht ohne. Das ist auch für Moritz Eisner und Bibi Fellner nicht einfach.“ Wie viel Adele Neuhauser in Bibi Fellner steckt und umgekehrt: „Man nährt eine Figur mit dem, was man als Persönlichkeit in sich trägt. Was man an Sehnsüchten, politischen Empfindungen und Kritikpunkten hat, kann und will man in eine solche Figur wie Bibi Fellner einbringen. Bei mir ist es mittlerweile ein fast fließender Übergang. Bibi hat einen sehr großen Anteil von Adele und umgekehrt.“

 

Adele Neuhauser (Bibi Fellner), Harald Krassnitzer (Moritz Eisner). Bild: Sender / Allegro Film / Oliver Roth
Adele Neuhauser (Bibi Fellner), Harald Krassnitzer (Moritz Eisner). Bild: Sender / Allegro Film / Oliver Roth

Tatort Österreich: Einsatz mit Schmäh?

Österreichs Ermittler: 2011 schlüpfte Adele Neuhauser  in die Rolle der ausgebrannten, alkoholgefährdeten und doch irgendwie menschlichen Bibi Fellner, die sich gemeinsam mit Harald Krassnitzer auf Spurensuche begibt. Moritz Eisner ist seit 17. Januar 1999 im Einsatz. Ein ungleiches Team, der eher farblose Eisner hat mit Bibi eine markante Partnerin zur Seite bekommen! Eine Produktion des ORF.

Alle Fälle vom Team Eisner und Fellner am Tatort Wien

  1. Tatort: Das Tor zur Hölle 2022
  2. Alles was Recht ist 2022
  3. Verschwörung 2021
  4. Die Amme 2021
  5. Unten 2020 (Letzer Fall mit „Fredo“ Thomas Stipsits)
  6. Krank  2020
  7. Pumpen 2020
  8. Baum fällt 2019
  9. Glück allein 2019
  10. Wahre Lügen 2019
  11. Her mit der Marie 2018
  12. Die Faust 2018
  13. Virus 2017
  14. Wehrlos 2017 (40. Fall von Harald Krassnitzer, der ja ohne Adele Neuhauser startete)
  15. Schock 2016
  16. Die Kunst des Krieges 2016
  17. Sternschnuppe 2016
  18. Gier 2015
  19. Grenzfall 2015
  20. Deckname Kidon 2015
  21. Paradies 2014
  22. Abgründe 2014
  23. Angezählt 2013
  24. Unvergessen 2013
  25. Zwischen den Fronten 2013
  26. Falsch verpackt 2012
  27. Kein Entkommen 2012
  28. Ausgelöscht 2011
  29. Vergeltung 2011