Unser Papa, das Genie Spielfilm Deutschland 2001

Mi, 30.04.  |  14:30-16:00  |  RBB
Untertitel/VT Stereo  2001
Eigentlich sind die Sterns eine glückliche Familie. Doch tief in seine Experimente versunken, hat der viel beschäftigte Astrophysiker Prof. Julius Stern wie so oft seine Pflichten als Familienvater vergessen, was seine ebenfalls berufstätige Frau Ulrike einmal mehr auf die Palme bringt. Denn sie findet: Geteiltes Leid ist halbes Leid.

Julius Stern hat es als Astrophysiker zu internationalem Renommee gebracht. Quantenmechanische Probleme erledigt er mit links, und seine Studien zur Verbesserung der Relativitätstheorie flößen selbst seinem Berliner Institutschef Clemens Winkelmann Hochachtung ein. Aber wie viele Genies ist der gute Julius extrem zerstreut, also im Alltag nur bedingt einsatzfähig. Eine Tatsache, die seine Kinder Paul und Lisa, genannt "Sternchen", mild amüsiert, seine ebenfalls berufstätige, reichlich überlastete Frau Ulrike aber zur Verzweiflung treibt. Als die Familie ein neues Haus bezieht, schlägt Ulrikes Dauerstress in eine offene Krise um. Während über die patente Frau Renovierungsarbeiten, eine überraschende Beförderung und noch überraschendere Verwandtenbesuche hereinbrechen, zieht sich Julius wieder einmal mit seinen Messgeräten ins Labor zurück, vergisst Verabredungen und Termine. Bis er seine Tochter nach einem Schulausflug auf dem Bahnhof stehen lässt und Ulrike der Kragen platzt: Sie setzt ihren Mann vor die Tür. Die Interventionen von Julius' kleinkriminellem Bruder Zacharias und Ulrikes Mutter tragen nicht dazu bei, die Situation zu entspannen. Vom allgemeinen Wahnsinn scheint schließlich sogar die Materie selbst ergriffen: Im Hause Stern verschwinden Gegenstände - um an den unmöglichsten Orten wieder aufzutauchen. Ein wirklich "außergewöhnliches Phänomen", das sich nur so erklären lässt: Julius hat, ohne es zu wissen, das Prinzip der Teleportation entdeckt - "beam me up, Scotty!"
Was passiert, wenn man die Physik von "Star Trek" auf den Alltag einer vierköpfigen, doppelt verdienenden Berliner Familie anwendet? Es kann zu Turbulenzen kommen. Charmante Komödie voller absurder Einfälle und Chaospotenzial.

Darsteller:
Friedrich von Thun (Prof. Julius Stern)
Simone Thomalla (Ulrike Stern)
Lars Steinhöfel (Paul Stern)
Isabel Bongard (Sternchen Lisa)
Ruth Maria Kubitschek (Charlotte Jensen)
Charles Brauer (Prof. Clemens Winkelmann)
Ingo Naujoks (Zacharias Stern)
Regie: Sabine Landgraeber
Kamera: Uli Kudicke
Musikalische Leitung:
Rainer Oleak
Günther Fischer
Buch:
Gabriele Herzog
Scarlett Kleint
Regine Sylvester

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