Die Tagebücher von Adam und Eva Spielfilm Deutschland 2023

Mi, 24.06.  |  23:55-1:20  |  ARTE
Untertitel/VT Zweikanalton  Film, 2023
Im Garten Eden trifft der zurückgezogen lebende Adam auf Eva, ein neugieriges "neues Wesen", das allem Namen geben will und ihn unablässig beobachtet. Während beide in Tagebucheinträgen ihre Missverständnisse und Annäherungen festhalten, spiegeln in Berlin spielende Szenen heutige Beziehungsmodelle.
Franz Müller inszeniert ein skurriles Drama zu Mark Twains Originaltext.

Adam ist Single und fühlt sich eines Tages von einem fremden Wesen mit langen Haaren verfolgt. Dieses Wesen, das darauf besteht, dass es eine "Sie" ist, weiß, was es will: Sie will wissen, ist neugierig, dazu künstlerisch veranlagt. Sie will allem einen Namen geben, bringt überall Schilder an, aber vor allem redet Eva, wie sie gerufen werden will, zu viel. Soweit Adams Tagebuch.

Aus Evas Aufzeichnungen erschließt sich das Aufeinandertreffen ganz anders. Sie findet Adam ein wenig einfältig, was wahrscheinlich auch der Grund dafür sei, dass er so wenig spricht und Angst vor ihr hat. So richtig erklären kann sie sich nicht, warum sie sich zu diesem stoffeligen Typen hingezogen fühlt. Viel besser versteht sie sich mit den Tieren und ihrer besten und ältesten Freundin, ihrem Spiegelbild. Aber dieser Mann - und es war ihr sofort klar, dass es sich um einen Mann handeln muss - hat eben was. Im Übrigen hat sie das Gefühl, dass er es dankbar annimmt, wenn sie ihm das Verstehen und Erklären der Welt abnimmt.

Darsteller:
Anca Androne (Eva)
Alex Brendemühl (Adam)
Belina Mohamed-Ali (Elena)
Jakob D'Aprile (Alejandro)
Eurydice El-Etr (Emily)
Andrea Dolente (Albert)
Laura Tonke (Ebba)
Eva Löbau (Alex)
Florian Mischa Böder (Cain)
Regie: Franz Müller
Drehbuch: Franz Müller
Kamera:
Agustín Mendilaharzu
Markus Koob
Musikalische Leitung: Tonia Reeh

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