22. Juli. Die Schüsse von München
22. Juli 2016: Ein 18-Jähriger tötet neun Menschen und verletzt weitere am Olympia-Einkaufszentrum in München. Die Stadt verfällt in Panik und Angst.
In sozialen Netzwerken verbreiten sich schnell Gerüchte über angebliche Schüsse in weiteren Teilen der Stadt. Lange Zeit ist nicht klar, um wie viele Täter es sich handelt. Erst nach Mitternacht gibt die Polizei Entwarnung.
Der erste Teil der vierteiligen Dokumentation rekonstruiert, wie am 22. Juli 2016 kollektive Panik in München ausbricht. Es herrscht Ausnahmezustand, nachdem Schüsse am Olympia-Einkaufszentrum fallen. Tausende Notrufe gehen ein, Hunderte Mitteilungen über Terroranschläge an 71 verschiedenen Orten in der Stadt kursieren. Es gibt unzählige Tweets und Handyvideos auf Facebook und Twitter und wilde Spekulationen im Netz. Wie sind Behörden und Polizei an diesem Tag vorgegangen? Ermittler, Gutachter, Augenzeugen, Überlebende und Helfer vor Ort berichten aus ihrer Perspektive.
Hüseyin Bayri hat das Attentat überlebt. Er fährt an dem Sommertag zufällig mit seinem Fahrrad am Einkaufszentrum vorbei und versucht dann, eines der neun Opfer zu retten. Doch zu spät: Der 19-jährige Giuliano Kollmann stirbt noch am Tatort. Insgesamt werden beim Attentat neun Menschen ermordet: Armela S., Sabina S., Can L., Janos Roberto R., Selçuk K., Hüseyin D., Giuliano Josef K., Dijamant Z. und Sevda D.
Die vierteilige Dokumentation "22. Juli. Die Schüsse von München" rekonstruiert das Attentat im Münchner Olympia-Einkaufszentrum vom 22. Juli 2016.
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