22. Juli. Die Schüsse von München

Sa, 25.07.  |  2:00-2:45  |  ZDFinfo
Untertitel/VT  Deutschland 2022 Länge: 45 Min.

Am Ende eines Sommerabends 2016 sind zehn Menschen tot, darunter der Attentäter selbst - ein 18-jähriger Deutsch-Iraner. Der Täter erschießt gezielt Menschen mit Migrationsgeschichte.

Kurz nach der Tat geht die Polizei von einem unpolitischen Amoklauf aus – trotz Hinweisen auf ein rassistisches Motiv. Der Täter radikalisierte sich unbemerkt.

Der zweite Teil der vierteiligen Dokumentation befasst sich mit dem 18-jährigen Täter und seinen Motiven. David S. wird jahrelang von Mitschülern gemobbt und körperlich misshandelt. Er beschäftigt sich eingehend mit den bekanntesten Amokläufen: Columbine, Erfurt, Oslo und Utøya. Das Bayerische Landeskriminalamt kommt in seinem Abschlussbericht 2017 zu der Einschätzung, er habe aus Rache gehandelt, obwohl er in keiner direkten Verbindung zu den Todesopfern stand.

Das Attentat am Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) in München wirft viele Fragen auf. Wie entwickelte der Täter sein rassistisches Weltbild? Welche Rolle spielten der norwegische Massenmörder Anders Breivik und der Film "Matrix" für die Ausführung der Tat? Schließlich: Wie gelangte er an die Waffe?

Experten aus Extremismusforschung, Polizei und Kriminalistik analysieren die Motive des Täters. Investigativjournalisten gehen den rechtsextremen Online-Verbindungen nach. Auch ehemalige Schulfreunde kommen zu Wort.

Die vierteilige Dokumentation "22. Juli – Die Schüsse von München" rekonstruiert das Attentat im Münchner Olympia-Einkaufszentrum vom 22. Juli 2016.



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