22. Juli. Die Schüsse von München
Augenblicke des Schreckens: Was passierte am 22. Juli 2016 in München? Der Film rekonstruiert das rechtsextreme Attentat. Es zeigt die Chronologie eines grausamen Verbrechens.
Der 18-jährige Attentäter erstellt Fake-Accounts in den sozialen Medien, um so ahnungslose Jugendliche zu einem Schnellrestaurant am Olympia-Einkaufszentrum zu locken. Dort eröffnet er das Feuer und tötet neun Menschen und verletzt mehrere Personen.
Der dritte Teil der vierteiligen Dokumentation zeigt, wie David S. den Entschluss fasste, die Tat zu begehen. Das Perfide: Es ist der fünfte Jahrestag der rechtsterroristischen Anschläge in Oslo und Utøya 2011. Denn der Täter sieht in dem rechtsextremen Massenmörder Anders Breivik sein Vorbild. Er schießt erst in einem Schnellrestaurant auf Jugendliche, dann sucht er weitere Opfer im Freien und im Olympia-Einkaufszentrum. Kurz bevor er von der Polizei gestellt wird, nimmt er sich schließlich das Leben.
Der Täter wird in der Vergangenheit von seinen Mitschülern gemobbt und verliert sich in Verschwörungstheorien und Hass. Bei der Tatausführung soll David S. laut Zeugen zum Teil widersprüchliche und rassistische Aussagen getätigt haben.
Seit Jahren fordern die Angehörigen Aufklärung und politische Konsequenzen. Ihre Leben liegen seither in Scherben. Wie haben sie den Tatabend erlebt? Experten der Extremismusforschung, Polizei und Kriminalistik ordnen die Geschehnisse ein.
Die vierteilige Dokumentation "22. Juli – Die Schüsse von München" rekonstruiert das Attentat im Münchner Olympia-Einkaufszentrum vom 22. Juli 2016.
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