Elfriede Jelinek – Die Sprache von der Leine lassen DE
Mi, 14.10. | 23:30-1:05 | BR
Das Porträt umfasst den Zeitraum von 1969 bis 2021 über das Jahr 2004 hinweg – dem Jahr, in dem Elfriede Jelinek mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde.
Biografie und Werk werden miteinander verwoben. Elfriede Jelinek selbst ist "anwesend abwesend". Sie ist nur in den Archivaufnahmen im On zu sehen, jedoch in der Jetztzeit im Off zu hören. Ergänzt durch neue Aufnahmen von Orten, die in Elfriede Jelineks Werken eine wichtige Rolle spielen, und reduziert eingesetzten Interviews, ist ein vielschichtiges, assoziatives Porträt entstanden, das Widersprüche nicht ausklammert und sich visuell der sprachlichen Montagetechnik der Künstlerin nähert.
Seit den 1960er-Jahren hat Elfriede Jelinek ein komplexes und vor allem umfangreiches Werk aus Lyrik, Prosa, Hörspielen, Theaterstücken, Essays, Libretti, Drehbüchern und Übersetzungen geschaffen. Ihre Romane wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt, ihre Theaterstücke international aufgeführt.
Regie: Claudia Müller
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