Das legendäre Konzert für Berlin '89 Freiheit.Stars.Aufbruch
Es ist eine völlig verrückte Idee: Die Mauer ist gerade gefallen, Berlin steht Kopf – und drei Radiomacher vom Sender Freies Berlin beschließen, ein Konzert für Zehntausende zu organisieren.
Noch am selben Wochenende. In nur 50 Stunden. Eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit. Doch plötzlich scheint alles möglich. BAP sagt sofort zu. Nina Hagen auch. Die Toten Hosen erfahren in Paris vom Mauerfall und machen sich auf den Weg nach Berlin.
Udo Lindenberg will unbedingt dabei sein. Und auch Melissa Etheridge, Joe Cocker und Bruce Springsteen stehen auf der Wunschliste.
Während Millionen Menschen nach Westberlin strömen, telefonieren sich die drei Organisatoren die Finger wund. Sie suchen Künstler, buchen Flüge und Hotelzimmer und versuchen, auch die wichtigsten Bands aus der DDR zu erreichen. Vieles klappt nur durch Zufall, Improvisation und die Euphorie dieses außergewöhnlichen Moments.
Das Konzert soll vor dem Reichstag stattfinden – direkt an der gerade geöffneten Mauer. Doch dann, 29 Stunden vor dem geplanten Beginn, der Schock: Die Stadt sagt den Veranstaltungsort aus Sicherheitsgründen ab. Die ersten Stars sind bereits unterwegs, aber das Konzert hat keine Bühne mehr.
"Das legendäre Konzert für Berlin '89" erzählt in dieser Folge von einer wahnwitzigen Idee, einem Berlin im Ausnahmezustand und drei Radiomachern, die fest entschlossen sind, das Unmögliche möglich zu machen.
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