Legendäre Pharaonen

So, 01.11.  |  10:30-11:15  |  ZDFinfo
Untertitel/VT  Deutschland 2024 Länge: 45 Min.

In der Zweiten Zwischenzeit ist Ägypten politisch zersplittert. Die Pharaonen der 17. Dynastie regieren von Theben aus, und die Hyksos etablieren ihre Herrschaft im Nildelta.

Der Konflikt mit den Hyksos eskaliert unter Seqenenre Tao II. Sein Nachfolger Kamose greift die Hyksos im Norden an. Doch erst Ahmose I. vollendet mit seinem Sieg über die Hyksos, was seine Vorgänger begonnen haben - die Rückeroberung Ägyptens.

Die Hyksos kontrollieren das Nildelta und dehnen ihren Einfluss bis in den Raum Memphis aus, während Kerma im Süden an Einfluss gewinnt und ehemalige ägyptische Grenzfestungen in Unternubien übernimmt. Der thebanische Herrscher Seqenenre Tao II. und der spätere thebanische König Kamose setzen alles daran, ihr Land zurückzuerobern.

Doch erst Seqenenres Sohn Ahmose I. beendet die Hyksos-Herrschaft, unter anderem  durch die Einnahme von Avaris, und vereinigt Ägypten wieder unter thebanischer Führung. Seinen Erfolg verdankt er unter anderem militärischen Innovationen und der tatkräftigen Unterstützung der weiblichen Mitglieder des Königshauses: seiner Großmutter Tetischeri, seiner Mutter Ahhotep und seiner Gemahlin Ahmose Nefertari. Wer war dieser Pharao, der Ägypten befreit und der mit dem Beginn des Neuen Reiches als Gründer der 18. Dynastie gilt, die grob rund 250 Jahre dauerte?

Die Herrscher der 18. Dynastie sind die Begründer des Neuen Reichs, der dritten Blütezeit der ägyptischen Hochkultur. Das Land erreicht im Neuen Reich einen Höhepunkt seiner Macht und seines Reichtums.



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