Die Akte Trump

Mo, 02.11.  |  20:15-21:30  |  ZDFinfo
Untertitel/VT  USA 2026 Länge: 75 Min.

"Keine neuen Kriege!", verspricht Donald Trump im Wahlkampf – nicht zuletzt deshalb wird er gewählt. Doch die zweite Amtszeit des US-Präsidenten ist von militärischen Einsätzen geprägt.

Die Dokumentation porträtiert Trumps engste Vertraute und Berater, die Kabinettsmitglieder JD Vance, Marco Rubio, Pete Hegseth, Susie Wiles, Tulsi Gabbard und Stephen Miller. Im Fokus steht ihr Einfluss auf den außen- und sicherheitspolitischen Kurs der USA.

Donald Trump tritt seine zweite Amtszeit 2025 mit dem Versprechen an, die USA aus neuen Kriegen herauszuhalten. Und darüber hinaus auch die in der Welt herrschenden Kriege schnell zu beenden.

Doch schon bald folgen US-Luftangriffe gegen Huthi-Milizen im Jemen, Militärschläge gegen Ziele in Somalia und Syrien und eine Eskalation des Konflikts mit dem Iran bis hin zu Angriffen auf iranische Atomanlagen. Auch der Krieg in der Ukraine und die Spannungen mit Venezuela spielen eine zentrale Rolle.

Die Dokumentation zeichnet nach, wie aus dem Wahlkampfversprechen eine Präsidentschaft wird, die zunehmend von militärischen Interventionen geprägt ist. Im Mittelpunkt steht Trumps engster Beraterkreis – Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio, Verteidigungsminister Pete Hegseth, der sich schon bald "Kriegsminister" nennt, Stabschefin Susie Wiles, die inzwischen ehemalige Geheimdienstkoordinatorin Tulsi Gabbard und Berater Stephen Miller.

Mit Interviews, Insiderberichten und der Rekonstruktion zentraler Entscheidungen beleuchtet der Film, wie Machtstreben, blinde Loyalität und politischer Korpsgeist die Außen- und Sicherheitspolitik der USA prägen.



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