Wie extrem wird das Wetter, Sven Plöger? Klima-Hotspot Mittelmeer

Mo, 14.09.  |  20:15-21:00  |  Das Erste
Untertitel/VT Gebärdensprache Hörfilm/AD Stereo 

Erlebnis Erde mit neuen Naturdokus und 2026 mit neuem Gesicht

Ab April 2026 bekommt die ARD-Tier- und Naturfilmreihe „Erlebnis Erde“ ein Gesicht: Dirk Steffens nimmt das Publikum künftig mit an einige der spektakulärsten Orte der Welt. Der vielfach ausgezeichnete Natur- und Wissenschaftsjournalist ist nun mehrmals im Jahr auch für die ARD unterwegs, ordnet komplexe Zusammenhänge ein, gibt fundierte Einblicke in die Tierwelt und macht die Faszination der Wildnis hautnah erlebbar.

Die großen Wanderungen – Das World Wide Web der Wildtiere im September 2026

Sein zweiter Film führt Dirk Steffens auf eine Reise rund um den Globus: Im September zeigt die ARD „Die großen Wanderungen – Das World Wide Web der Wildtiere“. Steffens zieht mit riesigen Gnu-Herden durch Tansania und Kenia, taucht mit Riesenhaien und verfolgt die Wege von Motten und Zugvögeln. Dabei stellt er fest: Die größte Wanderung findet vertikal statt – von der Tiefsee bis zur Meeresoberfläche.

ARD-Doku-Koordinator Ingmar Cario:

„Der ARD-Tier- und Naturfilm und Dirk Steffens – das passt einfach. Wir freuen uns sehr, dass er an Bord kommt. Mit ihm gewinnt ‚Erlebnis Erde‘ eine bekannte Persönlichkeit, die Neugier weckt und Lust auf große Geschichten von unserem Planeten macht. Er nimmt das Publikum mit auf besondere Reisen, zeigt Naturphänomene aus nächster Nähe und macht sie erlebbar. Mit solchen starken Naturdokumentationen schaffen wir Highlights – durch einen Platz am Montagabend in der Primetime und durch einen Presenter, der für große Kompetenz steht: Dirk Steffens.“

Dirk Steffens:

„Tierfilme sind meine große Leidenschaft. Sie nun für den führenden Tierfilm-Sender in Deutschland präsentieren zu können, ist einfach nur wunderbar. Die Natur zu verstehen, war nie so wichtig wie heute. Ich freue mich auf das Erlebnis Erde in der ARD."

Mehr zu Dirk Steffens:

Dirk Steffens, Jahrgang 1967, ist vielfach ausgezeichneter Natur- und Wissenschaftsjournalist, Sachbuch-Bestsellerautor und ein Kenner der afrikanischen Nationalparks. Gleichzeitig engagiert er sich schon seit vielen Jahren für Natur- und Klimaschutz und leitet ein angesehenes Naturfilmfestival. Dem Fernsehpublikum ist Dirk Steffens u. a. bekannt aus der ZDF-Reihe Terra X, die er von 2008 bis 2022 moderierte, und aus verschieden RTL-Produktionen. Ab April 2026 wird er regelmäßig Filme der Reihe „Erlebnis Erde“ für die ARD präsentieren.

Hochwertige Naturdokus in Erlebnis Erde montags im Hauptabend im Ersten.

Dirk Steffens: Bild: Sender / NDR / Oliver Roetz
Dirk Steffens: Bild: Sender / NDR / Oliver Roetz

Über Erlebnis Erde

ARD-Programmdirektorin Christine Strobl: „Montag um 20:15 Uhr ist Doku-Zeit im Ersten. Hier zeigen wir unserem Publikum herausragende Produktionen mit gesellschaftlicher Relevanz und exzellente Naturfilme wie die Reihe ‚Ein Jahr auf unserer Erde‘. In atemberaubenden Bildern erzählt sie von Tierfamilien auf unserer Erde und dem Kreislauf des Lebens im Wechsel der Jahreszeiten: ein ewiger Zyklus aus Geburt und Tod, fressen und gefressen werden.“

Erlebnis Erde in der Mediathek

Neue Folgen der Naturfilm-Reihe montags im Ersten. Plus: Erlebnis Erde in der ARD-Mediathek nachsehen, auch mit Audiodeskription und Untertitel.

Erlebnis Erde in der ARD-Mediathek

Für Untertitel in den Einstellungen in der Mediathek die Option auswählen.

Erlebnis Erde - Logo. Bild: Sender / WDR / ARD-Design
Erlebnis Erde - Logo. Bild: Sender / WDR / ARD-Design
Das Mittelmeer wird zum Brennpunkt des Klimawandels – mit Folgen für ganz Europa. Der Meteorologe Sven Plöger untersucht, wie sich die Region verändert und welche Zukunft unser Sehnsuchtsziel hat.

Das Mittelmeer wird zum Brennpunkt des Klimawandels – mit Folgen für ganz Europa. Der Meteorologe Sven Plöger untersucht, wie sich die Region verändert und welche Zukunft unser Sehnsuchtsziel hat.

Stille Buchten, türkisblaues Wasser und antike Städte prägen das Bild des Mittelmeers. Gleichzeitig beeinflusst die Region unser Wetter. Doch mit dem Klimawandel gerät das mediterrane Wettersystem zunehmend aus dem Gleichgewicht. Waldbrände, Dürren und Überflutungen häufen sich.

In der dritten Folge der Reihe „Wie extrem wird das Wetter, Sven Plöger?“ blickt der ARD-Meteorologe auf die Mittelmeerregion. Wie verändert sich das Leben der Menschen? Welche Folgen hat der Klimawandel für Tiere und Meer? Und was lässt sich wissenschaftlich bereits nachweisen?

Um das Ökosystem besser zu verstehen, begleitet Sven Plöger die Expedition des Forschungsschiffs „Meteor“. Dort untersucht die Doktorandin Leonie Jaeger die obersten Millimeter der Meeresoberfläche: „Wir schauen auf Temperatur und Salzgehalt, aber wir nehmen auch Proben, die anschließend biologisch und chemisch analysiert werden.“ Die Forschung soll zeigen, wie sich die Veränderungen im Meer auf Tierwelt und Wetter auswirken.

Auch Landwirte spüren die Folgen. Der mallorquinische Biobauer Xesc Sans erntet weniger Mandeln: „Es wird in Zukunft auf jeden Fall weniger Mandelbäume geben. Nicht nur wegen der Trockenheit, sondern auch wegen der hohen Temperaturen – selbst im Winter.“ Deshalb setzt er zunehmend auf widerstandsfähigere Johannisbrotbäume.

Extreme Wetterereignisse stellen die Menschen der Region vor neue Herausforderungen. In Spanien entwickelt Klimaforscher César Azorin-Molina fliegende Wetterstationen, die Unwetter frühzeitig erkennen sollen. Auf Rhodos begleitet Sven Plöger eine Feuerwehreinheit bei der Bekämpfung von Waldbränden und erlebt die Belastung durch die zunehmende Hitze aus nächster Nähe. Auch unter Wasser verändert sich das Ökosystem: Durch die Erwärmung des Mittelmeers breiten sich Arten aus dem Indischen Ozean aus. Auf Zypern suchen Forschende nach Wegen, den invasiven Feuerfisch einzudämmen, der heimische Arten bedroht.

in Outlook/iCal importieren


Sendetermine