Vorgestellt Deutsche Hochromantik

Mi, 15.07.  |  11:30-12:00  |  Ö1
Der Pianist Adam Laloum spielt Robert Schumanns „Novelletten“ und „Kreisleriana“, das Duo Andrew Wan und Charles Richard-Hamelin widmet sich den Violinsonaten von Johannes Brahms.

Johannes Brahms war nicht nur ein enger Freund des Ehepaars Schumann, der 23 Jahre jüngere Brahms sah in Robert Schumann auch seinen wichtigsten Mentor. In diesem „Vorgestellt“ begegnen sich diese bedeutenden Vertreter der deutschen Hochromantik, repräsentiert durch Adam Laloum, Andrew Wan und Charles Richard-Hamelin. Der französische Pianist und Kammermusiker Adam Laloum verbindet auf seinem Album Schumanns selten gespielte „Novelletten“ mit der „Kreisleriana“; beide Zyklen komponierte Schumann 1838 in Leipzig. Schumanns Vortragsbezeichnungen reichen von „äußerst rasch und mit Bravour“ bis hin zu „sehr innig und nicht zu rasch“. Laloum nimmt diese Anweisungen nicht nur sehr ernst und wörtlich, sondern entfaltet mit ihnen auch eine eindrucksvolle Klangwelt: Aus „sehr langsam“ entsteht das Bild eines tiefen Sees, aus „sehr rasch“ ein Wirbelwind.Der Geiger Andrew Wan hat mit dem Pianisten Charles Richard-Hamelin die drei Sonaten für Violine und Klavier von Johannes Brahms eingespielt, die der Komponist innerhalb von neun Jahren zu Papier brachte. Andrew Wan, Konzertmeister des Orchestre symphonique de Montréal, und der international gefeierte Pianist Charles Richard-Hamelin erweisen sich in der Einspielung nicht nur als perfekt aufeinander eingespieltes Duo, sondern auch als wahre Brahms-Kenner.

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