Lebenslinien Die erstaunliche Frau Riedl und die Kinder in Indien
Mo, 24.08. | 22:00-22:45 | BR
1956 verliebt sich Anna in den sechs Jahre jüngeren Max Riedl. Eine Wohnung bekommen sie als Hausmeisterehepaar in Schwabing. Als ihnen ein günstiges Grundstück in Annas Heimatort Megesheim angeboten wird, bauen sie sich in zehn Jahren Eigenarbeit ein Häuschen. Doch kaum ist es fertig, wird Max schwer krank und stirbt. Am tiefsten Punkt ihres Lebens trifft Anna einen Pater des Pallottiner-Ordens, der sich weltweit um Bildungsarbeit kümmert. Er überredet sie, sich eine Schule in Indien anzusehen. Mit Mitte 60 fliegt sie, ausgestattet mit drei Wörtern Englisch (please, water, chicken), zum ersten Mal nach Indien. Seither spart sie sich Geld vom Munde ab und sammelt bei Freunden und Bekannten für das Projekt. 2019 reist Anna mit dem "Lebenslinien"-Team ein letztes Mal nach Indien. Doch auch heute – mit 96 Jahren – bleibt sie der Schule in Indien, die mittlerweile 588 Schülern und Schülerinnen eine Ausbildung ermöglicht, verbunden.
Regie: Suli Kurban
in Outlook/iCal importieren