3. 10. 2022: TV-Premiere für neuen Fall: Tatort Österreich

TV-Premiere am 3. 10: Tatort: Das Tor zur Hölle. On air und on set: Das Austro-„Tatort“-Jahr 20222

TV-Premiere am 3. 10: Tatort: Das Tor zur Hölle 

Ein katholischer Priester wird tot aufgefunden. Bald erfahren Moritz und Bibi, dass er quasi ein "Spezialist" war - nämlich Exorzist. Kurz vor seinem Tod hatte er einen Termin mit einer unbekannten Person. Sie ist, da ansonsten aus dem Umfeld des Toten kaum etwas zu eruieren ist, die wichtigste Spur in diesem Fall. Ab dann wird es für die Ermittler allerdings problematisch: Denn selbst, wenn es zutreffen sollte, dass diese Person vom Teufel besessen war - den kann man ja schwer wegen Mordes festnehmen. Moritz und Bibi ermitteln im Grenzbereich zwischen Spiritualität, harten Fakten und noch härteren Interessen - sehr irdischen und menschlichen Interessen.

On air sind Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser auch noch in einem zweiten neuen Fall im Einsatz, wenn sich am Austro-„Tatort“ das „Tor zur Hölle“ öffnet. Auf dem Drehplan stehen außerdem wieder drei neue Krimis, die voraussichtlich 2023 in ORF 2 zu sehen sind. Die Dreharbeiten zu „Kreisky ist tot“ unter der Regie von Evi Romen laufen bereits – und noch bis Mitte April – auf Hochtouren.

Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) und Bibi Fellner (Adele Neuhauser) werden zu einem glasklaren Fall gerufen: Zwei Leichen und ein Täter, der selbst die Polizei alarmiert und am Tatort auf die Ermittler/innen wartet. Tatwaffe, Motiv und Tatsachengeständnis inklusive. Alles könnte so einfach sein, hätte nicht ausgerechnet der wahrscheinlich gerissenste Anwalt des Landes (Julian Loidl) die Verteidigung des Angeklagten übernommen und einen Freispruch erwirkt. Kurz darauf landet der Anwalt selbst auf dem Obduktionstisch – und der Freigesprochene verschwindet spurlos. Zu allem Überdruss taucht auch noch Inkasso-Heinzi (Simon Schwarz), ein alter Bekannter von Moritz und Bibi, auf, um die Freundschaft der beiden wieder einmal auf eine harte Probe zu stellen.

Neuer  Austro-„Tatort“ 2022: Harald Krassnitzer, Adele Neuhauser und „Azra“ auf der Jagd nach dem Bösen

Gemeinsam mit der titelgebenden Informantin „Azra“ (Mariam Hage) findet sich das Erfolgsduo Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser  mitten in einem Netz aus organisierter Kriminalität wieder, um die Drahtzieher hinter einem Mordfall zu überführen. Neben Harald Krassnitzer (in seinem 55. ORF-„Tatort“-Einsatz), Adele Neuhauser (zum 31. Mal) und Mariam Hage stehen für diesen neuesten ORF-Krimi des Erfolgsformats u. a. auch wieder Hubert Kramar sowie Lasha Bakradze, Mariam Avaliani, Vladimir Korneev, Temiko Chichinadze, Zeynep Buyraç und Jevgenij Sitochin vor der Kamera. Sowohl Regisseur Dominik Hartl („Die letzte Party deines Lebens“) als auch die Krimi-erfahrene Drehbuchautorin Sarah Wassermair (Salzburger ORF-Landkrimis, „Soko Donau“) feiern mit „Azra“ ihr „Tatort“-Debüt. Zu sehen sein soll „Tatort – Azra“ dann 2023 in ORF 2. „

Harald Krassnitzer: „Azra ist eine ganz wesentliche Figur“

„Vor Jahren wurde Azra von Moritz als verdeckte Mitarbeiterin angeheuert und wird zufällig in diesem Fall von einer anderen Abteilung bei der georgischen Mafia eingesetzt. Aus dieser Konstellation um Azra entstehen heftige Entwicklungen, die den Fall vorantreiben oder drohen, ihn zum Scheitern zu verurteilen. Azra ist eine ganz wesentliche Figur, und Moritz und Bibi versuchen, sie entsprechend einzuteilen, aber auch zu schützen – mit all den Konflikten und Fragen, die damit zusammenhängen. Es geht um Entscheidungen, die man trifft und die vielleicht nicht immer richtig sind, und um eindeutige Fehlentscheidungen, um Freundschaften, Verantwortung und den Willen, Organisationen zu zerschlagen, die sich der Rechtsstaatlichkeit entziehen.“ Über die möglichen Gemeinsamkeiten zwischen Harald Krassnitzer und der Rolle von Moritz Eisner. „Es ist ganz wichtig, Trennungslinien zu haben – sonst ist man die ganze Zeit mit kriminalistischen Gedanken beschäftigt und ertappt sich womöglich bei jeder Aktion dabei, in einen Beobachtungs- oder Bewertungsstatus zu kommen. Das eine ist die Rolle, das andere bin ich – und ich habe Gott sei Dank gelernt, das sehr stark zu trennen. Es ist wichtig, weil es dann mehr Spaß macht und lebendiger und frisch bleibt. Insofern gibt es wenig, das mit Eisner deckungsgleich wäre.“

Adele Neuhauser: „Bibi hat einen sehr großen Anteil von Adele und umgekehrt“

Bibi Fellner alias Adele Neuhauser auf die Frage, wer die titelgebende „Azra“ ist: „Azra ist eine junge Frau mit einem tragischen Schicksal. Sie hat auf der Straße gelebt und wurde von der Polizei rekrutiert, weil sie gute Kontakte zum Drogenmilieu hatte. Sie wird als V-Person gegen einen Mafia-Clan eingesetzt. Moritz Eisner hat sie rekrutiert, einen sehr engen Kontakt zu ihr und gehofft, sie für die Polizeiarbeit gewinnen zu können. Doch der Fall entwickelt sich tragisch anders. Eine sehr gefährliche Situation – besonders für einen jungen Menschen wie Azra, die sehr emotional handelt. Sie spielt ein Spiel mit doppeltem Boden. Es gehören ein kühler Kopf und unglaubliche Courage dazu – sich insbesondere mit einem solchen Clan anzulegen, ist nicht ohne. Das ist auch für Moritz Eisner und Bibi Fellner nicht einfach.“ Wie viel Adele Neuhauser in Bibi Fellner steckt und umgekehrt: „Man nährt eine Figur mit dem, was man als Persönlichkeit in sich trägt. Was man an Sehnsüchten, politischen Empfindungen und Kritikpunkten hat, kann und will man in eine solche Figur wie Bibi Fellner einbringen. Bei mir ist es mittlerweile ein fast fließender Übergang. Bibi hat einen sehr großen Anteil von Adele und umgekehrt.“

2022: Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser drehen unter der Regie von Evi Romen neuen ORF-„Tatort – Kreisky ist tot“

„Kreisky ist tot“ lautet der Titel des neuesten ORF-Krimis, in dem es die beiden mit dem Mord an einem jungen, beliebten und extrem erfolgreichen IT-Mitarbeiter zu tun bekommen. Everybody’s Darling, möchte man auf den ersten Blick meinen – doch im Zuge der Ermittlungen kommen Hinweise und Erkenntnisse ans Tageslicht, die nicht nur Moritz Eisner und Bibi Fellner, sondern vor allem deren Kollegin Meret Schande (Christina Scherrer) vor eine große Bewährungsprobe stellen. Die titelgebende Wiener Indie-Rock-Band „Kreisky“ hat in diesem neuen Krimi nicht nur einen Gastauftritt, sondern wird auch die Filmmusik liefern.

Neben Harald Krassnitzer (in seinem 54. ORF-„Tatort“-Einsatz), Adele Neuhauser (zum 30. Mal) und Christina Scherrer stehen u. a. auch Valentin Postlmayr, Marlene Hauser, Rainer Egger, Elena Wolff, Dirk Stermann (als Chef des Mordopfers), Katja Lechthaler und Felix Oitzinger vor der Kamera. Die zuletzt für den ORF-kofinanzierten Spielfilm „Hochwald“ mehrfach ausgezeichnete Evi Romen feiert mit „Kreisky ist tot“ nicht nur ihr „Tatort“-Regiedebüt, sondern zeichnet damit erstmals auch für die Inszenierung einer TV-Produktion verantwortlich. Das ebenfalls preisgekrönte Autorenduo Thomas Weingartner und Stefan Hafner schrieb nach „Her mit der Marie!“ zum zweiten Mal ein Drehbuch für einen Austro-„Tatort“. Die Dreharbeiten in Wien und Niederösterreich dauern voraussichtlich bis Mitte April. Zu sehen sein soll „Tatort – Kreisky ist tot“ 2023 in ORF 2.

Jung, beliebt und extrem erfolgreich: Marlon Unger (Felix Oitzinger) ist ein Hotshot einer IT-Firma. Eines Abends wird er vor seiner Wohnung überfallen und erstochen. Während Moritz Eisner (Harald Krassnitzer), Bibi Fellner (Adele Neuhauser) und Meret Schande (Christina Scherrer) in dem Fall zu ermitteln beginnen, ändert sich das Bild, das sie von dem Opfer gewinnen, mehrmals. War er nun beliebt? Oder nicht? Ein skrupelloser Typ oder doch jemand mit Gewissen? Einer, dem die Herzen zufliegen, oder einer, dem es zutiefst egal war, wenn er sich Feinde machte? Der Fall wird jedenfalls zunehmend undurchsichtiger und bedrückender. Denn als sich der Kreis der Verdächtigen endlich verkleinert, passiert eine weitere Tat, die die Ermittler/innen in Zugzwang versetzt und vor dramatische Entscheidungen stellt …

Adele Neuhauser (Bibi Fellner), Harald Krassnitzer (Moritz Eisner). Bild: Sender / Allegro Film / Oliver Roth
Adele Neuhauser (Bibi Fellner), Harald Krassnitzer (Moritz Eisner). Bild: Sender / Allegro Film / Oliver Roth

Tatort Österreich: Einsatz mit Schmäh?

Österreichs Ermittler: 2011 schlüpfte Adele Neuhauser  in die Rolle der ausgebrannten, alkoholgefährdeten und doch irgendwie menschlichen Bibi Fellner, die sich gemeinsam mit Harald Krassnitzer auf Spurensuche begibt. Moritz Eisner ist seit 17. Januar 1999 im Einsatz. Ein ungleiches Team, der eher farblose Eisner hat mit Bibi eine markante Partnerin zur Seite bekommen! Eine Produktion des ORF.

Alle Fälle vom Team Eisner und Fellner am Tatort Wien

  1. Alles was Recht ist 2022
  2. Verschwörung 2021
  3. Die Amme 2021
  4. Unten 2020 (Letzer Fall mit „Fredo“ Thomas Stipsits)
  5. Krank  2020
  6. Pumpen 2020
  7. Baum fällt 2019
  8. Glück allein 2019
  9. Wahre Lügen 2019
  10. Her mit der Marie 2018
  11. Die Faust 2018
  12. Virus 2017
  13. Wehrlos 2017 (40. Fall von Harald Krassnitzer, der ja ohne Adele Neuhauser startete)
  14. Schock 2016
  15. Die Kunst des Krieges 2016
  16. Sternschnuppe 2016
  17. Gier 2015
  18. Grenzfall 2015
  19. Deckname Kidon 2015
  20. Paradies 2014
  21. Abgründe 2014
  22. Angezählt 2013
  23. Unvergessen 2013
  24. Zwischen den Fronten 2013
  25. Falsch verpackt 2012
  26. Kein Entkommen 2012
  27. Ausgelöscht 2011
  28. Vergeltung 2011