Terra X

Was die Welt am Laufen hält: Ernährung Film von Pia Schädel und Volker Schmidt-Sondermann

Sa, 22.08.  |  2:30-3:15  |  ZDF
Untertitel/VT Gebärdensprache Hörfilm/AD  Deutschland 2026 Länge: 45 Min.

Ernährung hält die Welt am Laufen: ohne Nahrung kein Leben. Was macht hoch prozessierte Industrienahrung mit dem Menschen? Wie wirkt sich unsere Ernährungsweise auf den Planeten aus?

Mirko Drotschmann zeigt in "Terra X: Was die Welt am Laufen hält", wie sich die Ernährung im Laufe der Jahrhunderte verändert hat. Hunger ist heute weniger ein Problem globaler Produktion als der Verteilung – verschärft durch Kriege und Krisen.

Dabei könnten die vorhandenen Ressourcen grundsätzlich ausreichen, um die Weltbevölkerung zu ernähren. Die Herstellung von Kunstdünger ermöglichte im 20. Jahrhundert eine enorme Steigerung der landwirtschaftlichen Erträge und begünstigte das starke Bevölkerungswachstum. Gleichzeitig treten neue Probleme zutage: Seit 2022 sterben weltweit mehr Menschen an den Folgen von Übergewicht als an Unterernährung.

Die Agrarrevolution ermöglichte es, mit immer weniger Arbeitskräften immer mehr Menschen zu ernähren. Technische Innovationen wie Traktoren, Saat- und Dreschmaschinen machten es möglich. Die Erfindung von Kunstdüngern, Herbiziden und Pestiziden sowie verbesserte Zuchtmethoden führten zu höheren Erträgen bei Pflanzen und Nutztieren. Parallel dazu entwickelte sich die Nahrungsmittelindustrie von einer lokal geprägten handwerklichen Produktion hin zu einem globalisierten industriellen System. Kühlketten und Konservierung haben Haltbarkeit und Lebensmittelsicherheit erhöht, Gentechnik und Präzisionslandwirtschaft kitzeln noch den letzten Rest an Effizienz und Ertragssteigerung heraus. Mit gravierenden Folgen für Umwelt und Gesundheit.

Mirko Drotschmann besucht für die "Terra X"-Folge "Was die Welt am Laufen hält: Ernährung" unter anderem eine Indoor-Farm, die zukünftig innerstädtisch angebautes Gemüse liefern könnte, sowie einen Forschungsbauernhof, der mit Hightech den Einsatz von Dünger und Pflanzenschutzmitteln so gering wie möglich hält. Im Gespräch mit der Ökotrophologin und Ernährungsmedizinerin Professor Anja Bosy-Westphal erfährt er, warum saisonale und regionale Ernährungsweisen das Beste für Mensch und Planet sind.



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