Karla, Rosalie und das Loch in der Wand Spielfilm Deutschland 2020
Karla, Rosalie und das Loch in der Wand mit Jutta Speidel, Ruth Reinecke, Paula Hartmann. Die Komödie erzählt die Geschichte der Weltenbummlerin Rosalie, die plötzlich bei ihrer biederen Schwester Margret vor der Tür steht und darüber das junge an den Rollstuhl gefesselte Nachbarsmädchen Karla kennenlernt. Dabei stellt sie das Leben der beiden sowie das von Karlas Vater Harald ziemlich auf den Kopf.
Ein großer, schwarzer Schatten schiebt sich über Margrets (Ruth Reinecke) gepflegtes Blumenbeet in der spießigen Vorstadtstraße und rums: ist ein Container in ihrem Garten abgeladen. Sprachlos nimmt Margret zur Kenntnis, dass sich ihre Schwester Rosa (Jutta Speidel) ihren dramatischen Auftritt wieder einmal nicht nehmen lässt. Ein Punkt, der zwischen den ungleichen Schwestern schon immer zu Reibereien geführt hat. Zwar behauptet Rosalie, kurz zwischen zwei Jobs zu sein, doch ihr Aufenthalt zieht sich in die Länge. Denn was Rosa zunächst nur macht, um Margret etwas zu beweisen, wird ihr ein echtes Anliegen: Sie will die an den Rollstuhl gefesselte und von ihrem Vater überbehütete Abiturientin Karla (Paula Hartmann) von nebenan aus ihrer Isolation holen und ihr vermitteln, was ihr selbst immer am wichtigsten war: die Freiheit zu tun und lassen, was man will und auf Konventionen zu pfeifen. Karla jedoch ist alles andere als begeistert von diesem Vorhaben, und auch Margret möchte ihre Schwester gerne wieder loswerden. Doch Rosa will nur eins, Karla aus ihrem Schneckenhaus locken. Vielleicht kann sie ihr ja Flügel verleihen…?
Die Ingenieurin Rosalie (Jutta Speidel) führt ein Leben ohne Stillstand. Alt fühlt sie sich längst nicht, höchstens reif. Als Rosalie nach einem Solarprojekt in Afrika und einem Schwächeanfall nach Deutschland zurückkehrt, soll das nur eine Verschnaufpause sein - bis der nächste Auftrag sie in die Ferne ruft.
Ihre spießige Schwester Margret (Ruth Reinecke) zeigt sich von dem Überraschungsbesuch ebenso wenig begeistert wie von Rosalies „Handgepäck“, einem riesigen Container, der auf ihre geliebten Rosen im Garten kracht. Die pensionierte Lehrerin durchschaut außerdem auf Anhieb, dass Rosalie bei ihr nicht ganz freiwillig auf unbestimmte Zeit unter schlüpft. Die Weitgereiste ist nämlich pleite! Was Margret ihr auch mit Genuss bei jeder Gelegenheit unter die Nase reibt. Da erscheint es Rosalie wie ein Wunder, dass sie in einem Loch in ihrer Zimmerwand auf Geldscheine stößt, die offenbar niemand vermisst. Auf der anderen Seite liegt das Zimmer der hochbegabten Abiturientin Karla (Paula Hartmann), die mit ihrem Vater Harald (Aurel Manthei) in Margrets Haus zur Miete wohnt.
Nach einem mehr als holprigen Kennenlernen freundet sich Rosalie mit der Teenagerin an, die im Rollstuhl sitzt, und setzt es sich in den Kopf, Karla aus ihrer behüteten Isolation zu holen – ob sie will oder nicht!
Darsteller:
Paula Hartmann (Karla)
Jutta Speidel (Rosalie)
Milan Schirbel (Till)
Tom Gronau (Jonas)
Evgenij Verenin (Vladimir)
Matthias Wackrow (Polizist)
Helge Gutbrod (Arne)
Aurel Manthei (Harald)
Sarah Schmidt (Studentin Miriam)
Zoé Friedrich (Aurelie)
Peggy Lukac (Judith)
Veronika Hertlein (Emma)
Ruth Reinecke (Margret)
Michael Krabbe (Herr Rohwein)
Ilona Schulz (Mimi)
Tina Engel (Annamaria)
Zoran Pingel (Raif)
Regie: Hanno Olderdissen
Drehbuch: Nadine Gottmann
Kamera: Marc Achenbach
Musikalische Leitung:
Tobias Wagner
Justin Michael la Vallee
in Outlook/iCal importieren