Mythos Alexander der Große
336 vor Christus wird Alexander mit nur 20 Jahren König von Makedonien. Kaum an der Macht, fordert er das mächtige Perserreich und seinen Herrscher Dareios III. heraus und zieht in den Krieg.
Auf dem Weg nach Osten erreicht Alexander Gordion in Phrygien. Dort zerschlägt er den sagenumwobenen Gordischen Knoten. Wer ihn löst, soll über Asien herrschen. Für Alexander wird die Tat zum Zeichen: Sein Weg zur Macht hat begonnen.
Für Alexander und seine Truppen wird die Tat zum Omen. Sie sind überzeugt, dass der junge König zu Größerem bestimmt ist und den persischen König Dareios III. besiegen kann.
Nach ersten Erfolgen treffen die beiden Herrscher 333 vor Christus in der Schlacht bei Issos erstmals direkt aufeinander. Obwohl Alexanders Heer vermutlich kleiner ist, gelingt ihm dank taktischer Vorteile und günstiger Geländeaufstellung ein entscheidender Sieg.
Geprägt ist Alexanders militärisches Können auch vom Einfluss seines Vaters, Philipp II. Unter dessen Herrschaft steigt Makedonien im 4. Jahrhundert vor Christus zur dominierenden Macht im antiken Griechenland auf.
Alexanders Ausbildung ist bemerkenswert: Neben intensivem militärischem Training erhält er Unterricht beim Philosophen Aristoteles. Die Verbindung aus strategischem Denken und umfassender Bildung prägt seine späteren Feldzüge maßgeblich.
Archäologische Funde – etwa im makedonischen Palast von Aigai oder im antiken Gordion – ermöglichen heute neue Einblicke in Alexanders frühe Jahre und seinen Aufstieg zur Macht.
Mit nur 20 Jahren besteigt Alexander der Große den Thron Makedoniens. In einem beispiellosen Eroberungszug besiegt er das Persische Reich, gründet zahlreiche Städte und errichtet eines der größten Imperien der Antike.
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