Mythos Alexander der Große

Do, 22.10.  |  23:15-0:00  |  ZDFinfo
Untertitel/VT  Frankreich 2026 Länge: 45 Min.

Nach dem Sieg bei Gaugamela flieht Dareios III. Richtung Osten. Alexander verfolgt ihn, doch als er den persischen König einholt, ist er bereits tot. Ermordet von seinen Gefolgsleuten.

Alexander bestraft die Verantwortlichen und erhebt selbst Anspruch auf das Erbe der persischen Großkönige. Aus dem Eroberer wird der König von Asien. Doch je weiter er nach Osten zieht, desto brüchiger wird seine Herrschaft.

Eine Verschwörung um Philotas, einem seiner engsten Vertrauten, wird aufgedeckt. Philotas wird gefoltert, verhört und schließlich hingerichtet. Auch dessen Vater Parmenion, ein erfahrener makedonischer General, wird zum Tode verurteilt.

Diese Ereignisse markieren eine Wende. Alexander handelt zunehmend misstrauisch und brutal. Seine Motive werden in historischen Quellen unterschiedlich bewertet.

Gleichzeitig versucht er, seine Macht politisch zu festigen – etwa durch die Heirat mit Roxane, einer baktrischen Prinzessin. Die Verbindung nutzt er strategisch, um neue Verbündete an der Nordostgrenze seines Reiches zu gewinnen.

Von dort setzt er seinen Feldzug in Richtung Punjab fort. Nach dem Sieg am Hydaspes im Jahr 326 vor Christus (im heutigen Pakistan) verweigern ihm seine erschöpften Truppen jedoch die Gefolgschaft. Sie verlangen die Rückkehr nach Makedonien und erzwingen die Umkehr.

Im Jahr 323 vor Christus stirbt Alexander schließlich in Babylon. Die genaue Todesursache ist bis heute umstritten.

Mit nur 20 Jahren besteigt Alexander der Große den Thron Makedoniens. In einem beispiellosen Eroberungszug besiegt er das Persische Reich, gründet zahlreiche Städte und errichtet eines der größten Imperien der Antike.



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