Hanf ohne High Film von Philippe Weibel
Über Jahrhunderte war Hanf auf der ganzen Welt eines der begehrtesten und nützlichsten Landwirtschaftsprodukte zur Herstellung von Tau, Segeltuch und Kleidung.
Auch in der Schweiz zeugen rund 100 Orts- und Straßennahmen von einer regen Hanfindustrie bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Nach der Prohibition schlich sich das Hanfverbot, unterstützt von der amerikanischen Wirtschaftslobby, über den Atlantik bis nach Europa.
Nach jahrelangem Bann findet Nutzhanf – seit 2022 mit Direktzahlungen subventioniert – langsam wieder den Weg zurück zum Konsumenten und wird von Kennern nicht zu unrecht als "Rohstoff der Zukunft" bezeichnet. Denn Hanf benötigt keinen Einsatz von Pestiziden, wächst unter schweizerischen Bedingungen bis in hohe Lagen und ohne Bewässerung sehr gut und hat vor allem in Bezug auf Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft enormes Potenzial. Die industrielle Skalennutzung wird jedoch durch Vorurteile, Wissensmangel und den zu kleinen Markt gebremst.
Im Dokumentarfilm "Hanf ohne High" von Philippe Weibel werden Vorurteile ausgeräumt, während Schweizer Pioniere in den Bereichen Bau, Ernährung und Textilbranche mit professionellen Anwendungen aufzeigen, wie Nutzhanf in der Kaskadennutzung dank seiner exzellenten CO2-Bilanz sogar helfen kann, die Schweizer Landwirtschaft nachhaltiger zu machen und unsere Klimaziele zu erreichen.
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